Tag 4: Looking for Tessie

Nach einer unheimlichen Nacht im Cary House Hotel, begaben wir uns in Placerville auf die Suche nach einem Frühstück, wir mussten nicht weit gehen, ein paar hundert Meter vom Hotel fanden wir ein klassisches Diner,  Mels.
Ich hatte eine Frühstücks-Quesadilla mit Jalapeños und scharfer Soße, drinnen war von Ei bis Farschiertem alles zu finden, natürlich gabs Kaffee zum wieder auffüllen so oft man konnte bzw. wollte. Kräftigst gestärkt machten wir uns auf den Weg in Richtung Carson City, Nevada.

Ich durfte in der Früh das Steuer an mich nehmen, die erste spannende Teilstrecke führte uns quer durch den Eldorado National Forest, ein eher kurvenreiches Berg- und Talstück.
Um ca. 10:50 erreichten wir unser erstes Tagesziel den Lake Tahohe ein Bergsee mit fast 500km² auf 1899 Meter Seehöhe dessen Wasserzulauf über Schnee-/Eisschmelze der umliegenden Berge sowie einiger kleiner Flüsse gewährleistet ist.
Um 11h startet eine von 2 Schiffstouren die pro Tag stattfinden, wir waren zwar mit unserer Ankunftszeit mehr als knapp dran, unser Glück war es jedoch dass sie gerade technische Probleme mit der M.S. Dixie II hatten
somit wurde die Abfahrt auf ca. 11:30 verschoben und wir konnten noch in Ruhe Karten kaufen, am Sandstrand bummeln und uns auf die zwei Stundenfahrt vorbereiten. Wir haben versucht die Atemberaubenden Ausblicke so gut es ging mit Fotos und Videos festzuhalten (siehe unten).

Nach dem wieder anlegen am Zephyr Cove sind wir dann ein paar Meilen zurück gefahren damit Moni, Lake Tahoe in ihre Hardrock-Cafe T-Shirt Sammlung aufnehmen konnte, Hans-Peter und ich haben uns mit Tee und Cold-Brew vom Starbucks infused, dann gings weiter Richtung Carson City, eine nette kleine Stadt in der wir nach dem Check-In im Mill House (Motel) im nahe gelegenen Red’s Old 395 Grill dinierten und den Abend ausklingen liesen.


Tag 3: (S)Cary Hotel

Auch am letzten Tag unseres San Francisco Aufenhalts zeigte sich die Stadt wettertechnisch nicht gerade von ihrer besten Seite, es war wieder extrem neblig und der extrem kalter Wind pustete uns um die Ohren.
Gut also, dass die Weiterreise Richtung Sacramanto am Plan stand. So ging es also gestärkt, nach einem kleinen Frühstück im Hilton Hotel, mit dem Auto weiter zur Golden Gate Bridge. Auf der nördlichen Seite der Golden Gate Bridge angekommen, parkten wir unser Auto am sog. Vista Point und begaben uns mit Kameras bewaffnet zum Aussichtspunkt um einige Fotos zu knipsen. Naja, wie soll ich sagen 14 Grad, starker Wind und Nebel machten das ganze zu einer extremen Speed-Sightseeing-Aktion – raus aus dem Auto, Fotos machen, den Blick kurz über die Bucht schweifen lassen und sofort wieder zurück zum Auto. Brrrrr

Der nächste kurze Halt fand in der Stadt San Rafael statt. Bei wohligen 30 Grad (nur ca. 35 Autominuten von SFO entfernt) steuerten wir als aller erstes einen Target an um unsere Wasservorräte aufzustocken. Danach ging es weiter zu einem Best Buy um dort ein Handy für mich zu kaufen. Ja, genau ihr hört richtig – ein Handy kaufen! Denn leider musste ich recht schnell nach der Einreise feststellen das mein Honor 8 hier in den USA nicht funktioniert. Ich habe zwar einen USA Sim aber kein Handy mit der ich diese verwenden kann – also muss ein billiges Smartphone her. Zum Glück hatte dieser Best Buy in San Rafael ein recht günstiges Handy auf Lager und ich bin wieder mit der wunderbaren weiten Welt (www) verbunden 🙂

Mit ausreichend Wasser und einem neuen elektronischen Gerät ging es nun endlich weiter nach Sacramento. Wir steuerten direkt eine Parkgarage in der Innenstadt an um zu Fuss die Stadt erkunden zu können. Die Parkgarage lag glücklicherweise so zentral, dass wir unsere Tour direkt beim California State Capitol starten konnten, welches in einem wunderschön angelegten Park liegt. Wir schlenderten noch ein wenig durch diesen Park bevor wir uns zum “Old Sacramento Historic Park” aufmachten. Dieser Historic Park ist der “alte” Stadteil von Sacramento welcher in den 1960er Jahren restauriert wurde und Besuchern einen kleinen Eindruck gewährt wie die Stadt zur Zeit des Goldrausches ausgesehen hat.

Nach dieser Tour durch, meiner Meinung nach, recht schönen Stadt Sacramento, waren wir wieder on the road und landeten für die nächste Nächtigung in einer kleinen charmanten Stadt Namens Placerville. Eigentlich wollten wir uns dort ein “Bed & Breakfast” Zimmer suchen, aber leider führten beide Destinationen die wir mit dem Navi rausgesucht haben ins Nirgendwo. Der dritte Versuch brachte uns direkt ins Ortsinnere, dort gibt es ein Hotel mit dem Namen Cary House. Wir parkten das Auto direkt vor dem Hotel und Stefan ging los uns versuchte für uns dort ein Zimmer zu organisieren. Während Hans-Peter und ich im Auto gewartet haben fielen uns ein paar Details in der Stadt auf z.B. ein Gebäude welches den Namen “Hangman’s Tree” trägt und eine Puppe an einem Galgen baumelt, Schilder auf denen “Old Hangmans Town” steht, usw. Zwar erstaunt, aber noch etwas unbeeindruckt, bezogen wir dann das Zimmer welches uns Stefan in zwischenzeit, in dem ursprünglich 1857 erbauten Hotel, organisiert hatte. Wir erkannten sofort, dass das Flair dieses Hotels aufgrund des Alters ein anderes war.

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Zimmer, war unser nächstes Ziel ein Lokal mit dem Namen Heyday Cafe welches uns vom Hotel empfohlen wurde (und wir haben einen Discount Coupon erhalten). Auf dem Weg dorthin hat Stefan dann ein wenig über diesen Ort bzw. dieses Hotel nachgelesen. Diversen Berichten zu Folge soll es in dem Hotel in dem wir nächtigen paranormale Aktivitäten geben bzw. gegeben haben. Nachdem wir uns bei dem empfohlenen Lokal auf einer Warteliste eintragen haben lassen, schlenderten wir noch ein wenig, trotz dem zuvor gelesenem, in der unserer Meinung nach extrem charmanten Stadt herum.

Kurz darauf, zurück beim Lokal, bekamen wir dann recht bald einen Platz am Tresen. Und ich muss euch sagen das Essen in diesem Lokal war unglaublich lecker! Auf der Karte des Lokals stand sogar einen Niederösterreichischen Wein auf der Karte. Nach dem Essen kehrten wir noch in einer Bar mit dem Namen H.Art Lounge direkt neben bzw. unter unserem Hotel ein, denn die Lokalräume gehören baulich zum Cary Hotel. Dieses Lokal scheint für Kunst und Tabletop Games bekannt zu sein. Jedenfalls war die Stimmung in diesem Lokal richtig gut. Ein Gast der an diesem Abend seinen Geburtstag gefeiert hat hat dann sogar noch mit der Gitarre gespielt und gesungen. Den Abend bzw. den Tag so ausklingen zu lassen war richtig genial.

Als uns dann aber die Müdigkeit packte, beschlossen wir die Nachtruhe anzutreten. Gebettet im Zimmer versuchte ich dann einzuschlafen, das war für mich nicht so einfach da ich nicht mit so einer Gabe wie Stefan und Hans-Peter gesegnet bin, das ich sobald ich mich ins Bett lege in einen komaartigen Schlaf verfalle. Ganz besonders weil die Party unter uns in dem Lokal dann erst so richtig begonnen hat. Die Party Musik war so laut das ich im Zimmer mitfeiern hätte können. Zum Glück für mich war die Musik die sie gespielt haben richtig gut! Als ich dann mit dem Fuß zur Musik wippend wach da lag fing es an: Es knirschte und knarrte der Boden, so als würde direkt vor unserem Bett jemand herumlaufen, mit einem vorsichtigen Blick vergewisserte ich mich, ob da nicht doch jemand im Zimmer ist, zum Glück konnte ich nichts und niemanden sehen.

Spass bei Seite, die Geräusche kamen von den Gästen über uns im Zimmer. Aber man kann gut nachvollziehen das mache Leute an Spuk denken wenn man in so einem alten Hotel nächtigt und seltsame Geräusche hört die man im ersten Moment vielleicht nicht ganz zurodnen kann.

Nach einer, für mich kurzen “Partynacht” ging es dann am nächsten Morgen nach einem Ausgiebigen Frühstück weiter auf unserer Reise. Aber dazu mehr im nächsten Beitrag.

Tag 2: If you’re going to San Francisco be sure to wear some flowers in your hair …

Am 2. Tag sind wir im vollen Touristenmodus durch San Francisco gelaufen. Das Ziel war alle Sightseeing Spots abzuklappern und noch etwas von dem Flair der Stadt mit zu bekommen.
Dazu haben wir uns in der Früh einen Plan zurecht gelegt, wie wir das am Besten bewerkstelligen. Die erste Station dabei war der Coit Tower. Dazu sind wir am Union Square vorbei, durch Chinatown durch und ein Wohngebiet rauf. Da der Nebel leider sehr stark war, haben wir dagegen entschieden den Tower zu besteigen, gesehen hätten wir sowieso nichts.

Danach stand die Lombard Street auf dem Programm. Auf dem Weg dort hin gab’s einen kurzen Boxenstopp in einer Bakery bei der es für Moni ein Eclair und für mich einen Apfelstreusselkuchen gab. Bei der Lombard Street angekommen, waren Unmengen Leute damit beschäftigt den Ordner der dort extra abgestellt war zum Wahnsinn zu treiben, indem sie mitten auf der Straße standen um Fotos zu schießen. Wir haben uns zumindest darauf beschränkt nur am Gehsteig zu stehen.

Nicht weit davon entfernt war dann Fisherman’s Wharf. Dort war als Ziel das Hardrock Cafe San Francisco und einfach mal herumzulaufen. Dabei habe ich auch die Gelegenheit genutzt und mich mit einer Fischsuppe gestärkt. Zu meiner Überraschung hat Stefan die auch probiert und Moni hat sich ein Sandwich rein geworfen (ohne Fisch).

Nach einem kurzen Besuch der Seelöwen ging es weiter zu den Painted Ladys. Nach gefühlt (und vermutlich auch wirklich) zwei Stunden gehen sind wir dann dort sehr erschöpft angekommen und haben ein paar Fotos geschossen.

Den Weg zum letzten Stopp, dem Golden Gate Park, haben wir dann per Bus in Angriff genommen, da keiner von uns mehr Lust (oder die Kraft) hatte zu Fuß in dem doch recht windigen Wetter weiter zu wandern. Dort haben wir uns den Japanese Tea Garden angeschaut und sind dann recht bald wieder mit dem Bus zurück Richtung der Gegend unseres Hotels aufgebrochen. Die Busfahrt war sehr verwirrend, da irgendwie nicht klar war, wohin der Bus genau fährt. Der Busfahrer hat es zwar mehrmals erklärt, aber so richtig zu verstehen war es nicht. Nicht nur wir von Austria hatten Probleme damit, sondern auch ein Australier. Irgendwann sind wir aber dann zumindest in der Nähe unseres Hotels angekommen und raus gesprungen.

Als letzter Teil des Tages war Shopping angesagt. Beim ersten und vermutlich nicht letzten Besuchs eines Converse Stores wurden die erste Schuhe und T-Shirts gekauft. Stefan hat sofort die neuen Converse angezogen hat und die Alten in einer extra dafür bereitgestellten Box entsorgt. Danach wollte ich eigentlich noch wegen einer Jacke oder ähnliches schauen (es ist hier doch recht kalt) und wir sind zum Macy’s. Nachdem im “Man’s Store” nichts schönes zu finden war (die Preise von 7400 $ für eine Jacke, oder 500 $ für einen Pullover hatten damit gar nichts zu tun) sind wir wieder raus.

Zumindest hat uns der Macy’s auch gleich auf unsere Dinner Location für den Tag gebracht. Im obersten Stock war ein Restaurant der Cheescake Factory und dort sind wir dann auch eingekehrt. Noch immer etwas beeinträchtigt vom Jetlag und von dem harten Fußmarsch sind wir danach müde zurück ins Hotel und recht schnell eingeschlafen.

Um zum Titel zurück zu kommen: Das war ja eine Zeile aus einem berühmten Song aus der Flower Power Zeit. Nicht, dass ich sagen könnte wie es damals war, aber so präsentierte sich die Stadt uns nicht. Das Wetter war sehr ungemütlich, noch kühler als üblich zu der Jahreszeit, also eher passend: “… wear a cap on your head”. Und noch schlechter war, dass auch die Stadt selbst uns jetzt nicht wirklich das Gefühl gegeben, dass man hier gerne wohnen würde. Die Kluft zwischen arm und reich ist hier doch offensichtlich. Es gibt sehr viele Obdachlose (mir kommt vor mehr als bei unserem ersten SanFran Trip) und es reihen sich schöne Wohnhäuser neben Zelter die einfach so auf den Gesteigen aufgeschlagen wurden.

Tag 1: GRA-SJC

Nachdem wir alle nach wenigen Stunden schlaf um 5 Uhr am Grazer Flughafen waren, gings per Austrian nach Frankfurt und von dort weiter in Richtung San Jose, in Frankfurt hat uns doch sehr verwundert das es ausser nen Passcheck der 1min (inkl. anstellen) gedauert hat keine weiteren Checks gab, ausserdem war das weit weit weg vermutete Gate Z15 im Prinzip um die Ecke vom Ankuftsgate, daher konnten wir dort einige Zeit in der Leasure Zone relaxen.

Natürlich hat das zumindest mir wenig geholfen um den 11h Flug angenehmer zu machen, man glaubt zwar was kann schon schlimmer sein als die Platzverhätnisse in der Economy Klasse bei einem Übersehflug, wisst ihr was schlimmer ist? Wenn die Leute vor einem den Sessel auf max. Anschlag nach hinten knallen, dann könnte man nämlich, wenn man selbst aufrecht sitzt mit der Zungenspitze den Sessels der Vorderfrau/mann ablecken.

Nach gefühlten 30 Stunden Folter sind wir dann schließlich in San Jose gelandet, der Flughafen erinnerte und ein wenig an den Grazer, er war recht kompakt, die Imigration bzw. der Raum wo sich die Lines dafür bildeten war auch in einer gemütlichen Größe, für alle die sich fragen was man derzeit über sich ergehen lassen muss, von Handy/Laptop abgeben usw. was man immer wieder in den Nachrichten hört, können wir berichten, garnichts, es ist so wie immer er stellt die ein paar Fragen während er die Papiere checkt und wünscht dann eine schönen Aufenthalt.
Koffer sind alle gut angekommen, dann gings endlich mal ins Freie, wir brauchten dringend frische Luft, ich irgendwie dringender wie Monika und Hans-Peter. 🙂

Mit dem Shuttle-Bus ging es 1min zum Car-Rental Center wo wir durch Moni’s Gold Membership dann einen neuen Ford Escape mitnehmen durften, unsere Koffer passen perfekt in den Kofferraum und der Automatic Hebel hat eine Einstellung mehr “S” wir wissen noch nicht wofür der ist, v.l. hats was mit dem Allrad zu tun.

Nach dem Pickup wollte ich uns eigentlich nur mal Raus aus der Garage bringen bin aber dann mangelns an Gelegnheit gleich die Stunde bis San Francisco gefahren, der Verkehr war extrem zäh wir dürften wohl ne Rush-Hour erwischt haben oder es waren alle unterwegs zu dem Music-Festival das dieses Wochenende in San Francisco stattfindet.

San Francisco stellte sich seh kühl und windig vor, nach dem Hotel Check-In sind wir mal in langärmligen Gewande durch die Strassen gezogen, hauptsächlich auf der Suche nach nem Best-Buy (mehr dazu in den nächsten Tagen) und nach einem Restaurant für ein Abendessen. Schließlich sind wir dann in ein Ito-Californisches namens Puccini & Pinetti gleich neben unserem Hotel.

Der Müdigkeitseinbruch nach dem Essen war so enorm das wir echt froh waren uns nur mehr über die Strasse zum Hotellift schleppen zu müssen. Der Tag endete dann zumindest für mich mit einem komaartigen Einschlafen im Hilton Parc 55.

Entschuldigts alle Typos usw. die andren warten schon auf mich, wir haben doch keine Zeit im Urlaub ….

Stay tuned….

Die Route für 2017 steht fest!

Die vorläufige Route für unseren Roadtrip ist geplant.
Der Flug, das Hotel in SFO und das Mietauto sind bereits gebucht und unsere Vorfreude ist groß!

Stay tuned for more!