Tag 14: Viva Las Vegas

What happens in Vegas, stays in Vegas …

Tag 13: Flood Vegas

Von St. George, sind wir diesmal, nachdem Moni uns ein normales Toastbrot statt des standardmäßig verfügbaren French-Toasts  organsiert hat, in den Tag Richtung Nevada, Las Vegas gestartet, wobei wir vor Vegas noch einmal kurz abgebogen sind um den beeindruckenden Hoover Dam in Augenschein zu nehmen.

Wie wir schon beim passieren von Vegas auf der Interstate bemerkt hatten, war das Wetter nicht wie üblich in Vegas, also so wie das Wetter in einer Wüste nun eben normalerweise ist, warm, klarer Himmel, heiß, stattdessen waren es nur ca. 95° Fahrenheit, es war bewölkt und am Rückweg vom ca. 30 Minuten entfernten Hoover Dam bekamen wir sogar auf allen unseren Handys eine Flood/Rain Warnung.
Bei unserem kurzen Zwischenstopp beim Best Buy bekamen wir den Regenguss auch zu spüren, war aber eher so als ob man angezogen eine warme Dusche nimmt, also halb so Schlimm für Menschen die Regen gewohnt sind, also zumindest erschwerte es nicht das Fahren am Highway. Das wurde jedoch auf Grund eines kleines Missgeschicks mit der alkoholhältigen Handdesinfektionsflüssigkeit doch noch spannend, beim Verteilen in den Händen ist mir nämlich ein großer Tropfen direkt ins linke Auge gespritzt, einäugig auf ner 5-Spurigen Fahrbahn wurde mir dann doch kurz sehr viel wärmer trotz der verhältnismäßig niedrigen Außentemperaturen. Nach ein paar Minuten konnte ich dann aber wieder perfekt (im Rahmen meiner Möglichkeiten) sehen.
Am Weg zu unserem Hotel am Las Vegas Strip mussten wir natürlich auch noch kurz den aus dem  TV bekannten Gold & Silver Pawn Shop besuchen, verkaufen konnten wir leider Mangels an wertvollen Besitzes und kaufen Mangels an Geld nichts.

Mehr zu Vegas im nächsten Blog Eintrag..

 

Tag 12: Down by the Colorado

Am Tag 12 ging es gestärkt nach dem Frühstück im Crystal Inn & Suits in St. George auf in Richtung Grand Canyon zum North Rim. Nach ca. 3 aufregenden Fahrstunden quer durch Arizona, ein Bundesstaat in dem es scheinbar ganz normal ist während man einen Lottoschein aufgibt auch gleich mal Ammo, Guns & Beer in den Einkaufskorb zu legen, sind wir an unserem Ziel dem North Rim am Grand Canyon angekommen, und das obwohl uns Kühe und Rehe den Weg kurzfristig blockiert haben.

Natürlich wollten wir auch an diesem Tag einen Hike wagen, nur leider war, aufgrund der knappen Zeit (insg. 6 Stunden Fahrzeit hin und retour), kein 3 Mile-Walk möglich. Daher entschlossen wir uns nur einen kurzen Trip bis zum Bright Angel Point zu machen. Die Aussicht die einem schon während des Walks geboten wird ist unglaublich. Sobald man am Bright Angel Point angekommen ist, hat man einen phänomenalen Ausblick auf den Grand Canyon.

Wenn man sich vorstellt, dass der ca. 450 km lange Canyon dadurch entstanden ist, dass sich der Colorado River über Millionen von Jahren “durchgegraben” hat und dieses Naturwunder dadurch hervorgebracht wurde, ist das durchaus beeindrucken.

Nach einigen Minuten staunen und Fotos knipsen, ging es zurück zum Visitor Center wo wir uns kurz mit kleinen Snacks gestärkt und die Kreditkarte mit ein paar T-Shirts belastet haben, bevor es mit dem Auto weiter zum Point Imperial ging.

Die Fahrt zum Pt. Imperial dauerte ca. 30 Minuten und lag auf unserem Weg raus aus dem Grand Canyon Nationalpark. Ich kann mich an dieser Stelle nur wiederholen, die Aussicht ist unglaublich.

Nach diesen Eindrücken im Grand Canyon machten wir uns wieder auf dem Weg zurück nach St. George. Den Tag ließen wir bei leckeren Elch Steaks und Rips im Gun Barrel Steak & Game House ausklingen.

Tag 11: Bryce & Zion … oder: Drei Austrians gehen Wandern

Beaver war am Tag 11, der Tag der Great American Eclipse, der Ausgangspunkt für unseren langen National Park Day. Bevor die Fahrt los ging, gab es aber mal ein Frühstück in unserem Best Western Butch Cassidy. Dabei hat Moni mit einer (vermeintlichen) Amish Dame die dort für das Frühstück zuständig war gequatscht und die hat ihr erzählt, dass die Sonnenfinsternis wohl nicht zu sehen sein wird, da Gott Wolken schickt.

Nach diesem “Wetterbericht” ging es dann aber wirklich los und wir starteten Richtung Bryce Canyon, der etwa 115 km von Beaver entfernt liegt. Dort angekommen habe ich mal einen freundlichen Park Ranger gefragt was denn wohl der beste Platz für die Sonnenfinsternis im Park ist und er hat uns dann zum “Sunset” oder “Sunrise” Point verwiesen. Dazu haben wir uns ins Park Shuttle, das alle 10-15min viele Punkte im Park erreicht, geschmissen und sind los.
Am Sunset Point angelangt sind wir gerade recht gekommen um den Höhepunkt der Sonnenfinsternis, die in unserem Gebiet so um die 90 % total war, zu sehen. Leider behielt die Amish Dame recht und Gott (oder wer auch immer) schickte uns Wolken. Trotzdem gelang es uns ein paar mal einen tollen Blick darauf zu erhaschen und wir schafften es sogar Fotos davon zu machen (Sonnenfinsternis-Brille vor die Kameralinse geschnallt und los ging’s! … ja sogar unsere Kameras Tragen Brille, nicht so wie Trump).
Nach diesem Naturschauspiel haben wir uns dann daran gemacht ein anderes Naturschauspiel zu besichtigen: Den Bryce Canyon der durch Wind, Wasser und Eis über viele Millionen von Jahren entstanden ist. Um die Felsformationen genauer zu betrachten und auch das Tal zu besichtigen sind wir einen Walk runter gegangen. Dabei haben wir neben bizarren Felsformationen auch vielen Chipmunks gesehen, die uns in den letzten Tagen öfter untergekommen sind.

Nachdem der (anstrengende) Hike vorbei war, der uns vom Sunset zum Sunrise Point durch das Tal geführt hat, sind wir mit dem Shuttle zurück zum Visitor Center, haben noch das eine oder andere T-Shirt gekauft und sind dann schon sehr erschöpft ins Auto gesprungen.

Teil 2 an diesem Tag war dem Zion National Park gewidmet. Die Fahrt von Bryce zu Zion dauerte in etwa 2h und umfasste eine der bergigsten Straßen die wir jemals gefahren sind. Mehrere Tunnel und Straßenabschnitte, die sich an einem Bergmassiv entlang runter ins Tal des Zion National Parks schlängelten, bescherten uns schon bei der Anfahrt eine unglaubliche Aussicht. Unten angekommen und am Visitor Center kurz pausiert, haben wir noch schnell ein Hotel für die Nacht gebucht (Internet sei Dank) und sind dann wiederum in einen Bus gesprungen um so den Nationalpark zu besichtigen. Hier ist der Bus aber nicht optional, sondern man muss ihn verwenden um an die interessanten Plätze des Parks zu gelangen. Wir besuchten den Emerald Pool Trail, und wanderten entlang eines Flusses, über Felsen und durch von oben auf uns regnenden Wasserfällen. Dabei machten wir auch die Begegnung mit nicht einer, sondern insgesamt gleich zwei Taranteln. Wir Stefan herausgefunden hat, findet man diese Tierchen am ehesten im Spätsommer oder im Herbst und auch dann ist es selten, dass Besucher sie sehen. Also waren wir extrem vom Glück verfolgt, gleich zwei davon zu sehen. Achja: Ja sie sind giftig, aber nicht tödlich.
Da uns das Wandern so Spass gemacht hat, sind wir dann gleich direkt rein in einen 2. Trail. Völlig erschöpft und glücklich sind wir dann irgendwann, eine Bushaltestelle weiter, raus aus den, mit allen möglichen giftigen Bewohnern dieser Erde gesäumten, Wegen und erschöpft wieder in den Bus gesprungen um den Ausflug in die Nationalparks für diesen Tag zu beenden.

Um 20:30 sind wir dann im Crystal Inn in St. George angekommen, haben eingecheckt und dann gleich im angrenzenden Restaurant gegessen, da keiner mehr von uns in der Lage war auch nur 10 Schritte zu gehen. Dort mussten wir noch mit einer sehr (sehr, sehr !) netten Kellnerin Small-Talk führen (unter anderem was eine berühmte Speise aus Österreich ist und das Übliche wo wir herkommen, wo wir hin fahren, …). Das wäre an einem anderen Tag ja wirklich gutes Training für Small-Talk gewesen, aber an diesem Abend war das doch ganz schön anstrengend. Essen war wieder mal sehr gut und wir sind dann, auch aufgrund der kurzen Entfernung zu den Zimmern, Minuten später völlig erschöpft ins Bett gefallen.

Am Tag 12 ging der Nationalpark Trip weiter, aber dazu im nächsten Eintrag mehr…

Tag 10: Signal to Butch Cassidy

Nach einer sehr ruhigen Nacht in der Signal Mountain Lodge sind wir, Gott sei Dank, trotz der Warn- und Verhaltenshinweisen bzgl. Bären doch ohne welche vor unserer Haustür aufgewacht. Unser Ziel des Tages war das ca. 500 Meilen entfernte Beaver in Utha.
Nach einer langsamen Fahrt mit einigen Fotopausen raus aus dem Grand Teton National Park, haben wir die Route östlich von Salt Lake City über Evanston gewählt. Nachdem wir nicht einen Umweg über Salt Lake City machen wollten war unser erster Wegpunkt, Orem in Utah, man fragt sich vl. Orem in Utha was gibts dort besonderes? Ganz einfach, einen Best Buy der gerade Sale hat. Am Vorabend noch in der Lodge hat Hans-Peter’s Nexus 5X nämlich spontan ohne besondere Einwirkung einen Boot-Loop eingeleitet, der offensichtlich erstens nicht mehr aufzuhalten ist und lt. den Recherchen ein bekanntes Problem der Nexus 5X Serie ist. Somit wurde das zweite Handy in diesem Urlaub, gekauft, diesmal von Hans-Peter und zwar wieder das Asus Zenfone 3 Max dass wirklich eine sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis aufweist. Ich bin jetzt also von Asus Zenfone’s umzingelt, hoffe trotzdem, dass nicht auch noch das dritte streikt und ich es mir auch noch kaufen muss.

Nach einer Fahrt auf der wir von Trucks bedrängt, und vom Seitenwind auf den Hügeln durchgeschüttelt wurden und zu guter Letzt auch noch ein Gewitter vor der Nase hatten, sind wir dann  gegen 19h schließlich im Best Western Butch Cassidy Inn angekommen, das Hotel trägt diesen Beinamen weil  Beaver der Geburtsort von dem berüchtigten gesetzlosen Butch Cassidy ist.

Ausklingen ließen wir den Abend im Timberline Inn Restaurant.

Tag 9: Yellowstone Teil 2

Auch am zweiten Tag unseres Yellowstone Aufenthalts fuhren wir wieder über die westliche Zufahrt in Richtung Old Faithful Geysir. Auf dem Weg dorthin kamen wir, wie auch schon am Vortag an unglaublich beeindruckenden Plätzen wie z.B. am Firehole River bzw. an den Firehole Falls vorbei.

Während der Fahrt kamen wir auch an mehreren Bisons vorbei, eines davon lag sogar relativ nahe an der Straße an der wir entlang kamen. Wir sind dann natürlich, wie auch alle anderen Touristen, stehen geblieben um das Tier zu bestaunen und natürlich um Fotos zu machen. Stefan hat sich sogar relativ nahe an das Bison heran getraut um es aus nächster Nähe fotografieren zu können.

Nach ca. 1 Stunde Fahrt sind wir dann endlich am Old Faithful Geysir angekommen, leider hatten wir gerade den Ausbruch dieses Geysirs verpasst und der nächste fand lt. Anzeigetafel, die ein Ranger immer manuell aktualisiert, in ca. 2 Stunden statt. Wir beschlossen also abzuwarten und die Zeit u.A. im Old Faithful Inn zu verbringen.

Als es dann endlich an der Zeit war, haben wir uns rechtzeitig vor dem Old Faithful Geysir eingefunden und sogar auf einer Sitzbank einen Platz ergattert. Ich habe mich, um von dem Ausbruch ein Video machen zu können, sogar bis in die erste Reihe geschummelt. Dann nach einigen Minuten warten ging das Naturschauspiel endlich los. Die Wassermassen die aus dem Geysir geschossen kommen steigen bis in eine Höhe von ca. 30 bis 50 Meter.

Als ich nach diesem Spektakel auf meine Kamera blickte musste ich zu unserem Bedauern feststellen, dass meine Kamera leider nichts von diesen beeindruckenden Minuten aufgezeichnet hatte.

Etwas enttäuscht, dass ich dieses Ereignis nicht aufgenommen hatte, ging es im Anschluss weiter in Richtung Süden zum Yellowstone Lake von dort aus östlich in Richtung Bridge Bay, Lake Village und Fishing Bridge. An der Fishing Brige machten wir kehrt, da es dann doch schon recht spät geworden ist und wir noch ein kleines Stück an diesem Tag bis zum Jackson Lake vor uns hatten.

Nach ca. 2 Stunden Fahrzeit und einigen beeindruckenden Stopps waren wir endlich am Jackson Lake im Teton Nationalpark, bei unserer Lodge die wir bereits im Voraus gebucht hatten, angekommen.

Nach einem leckeren Essen im Trapper Grill bei Sonnenuntergang, gings dann später noch bei einem kurzen Uferspaziergang am See zurück in die Lodge wo wir den Abend gemütlich ausklingen haben lassen.

Tag 8: Yellowstone Teil 1

Gleich in der Früh ging es nach einem Breakfast im Hotel in Idaho Falls los Richtung West Yellowstone, eine Stadt an der Grenze zum Nationalpark.

Da wir genügend Zeit hatten, haben wir versucht die eine oder andere Strecke in West Yellowstone (noch außerhalb des eigentlichen Nationalparks) per Auto in Angriff zu nehmen. Leider waren die Schotterstrassen aber so holprig, dass es unseren SUV (!!) fast zerlegt hätte und ich mit 5km/h versucht habe drüber hinwegzurollen. Wir haben dann eingesehen: “Das wird nix!” und haben umgedreht. Beim zweiten Versuch ging es eine Spur besser, aber am Ende wieder das gleiche Problem. Dort haben wir es aber am Ende doch noch irgendwo geschafft an den See der dort versteckt lag zu kommen und die perfekte Ruhe und Aussicht zu genießen.

Als nächstes stand bereits die Fahrt in den Yellowstone Park an. Bereits nach kurzer Zeit im Park waren wir beeindruckt. Die Gegend ist unglaublich (auch für Österreicher die eigentlich Berge und Wälder kennen).

Das eigentliche Ziel für diesen Tag waren die ersten Geysiere zu finden, aber zuerst galt es bei unzähligen Stellen im Park halt zu machen um die Aussicht zu geniessen und natürlich auch um Fotos zu machen. Ein paar davon findet ihr unten.

Am eigentlichen Tagesziel, dem Norris Geysir Basin, angelangt, konnten wir die Geysiere beim aussteigen schon förmlich riechen … ok in dem Fall konnten wir sie wirklich riechen. Es gibt dort nämlich sehr viel Schwefel und durch Bakterien wird am Ende Schwefelwasserstoff daraus, d.h. Teile des Parks haben den markanten Geruch von faulen Eiern. Nichtsdestotrotz haben wir uns dort durch gekämpft und Gegenden gesehen, die so wohl auch auf einem fremden Planeten vorkommen könnten.

Was unsere Ausrüstung für den Park an geht, waren wir mit Converse eigentlich noch recht gut ausgestattet. Viele Leute sind auch mit Flip Flops durch die Gegend gelaufen. Also wir sind gerüstet für weitere Erlebnisse in den Nationalparks!

Am Ende ging es dann zurück nach West Yellowstone um in unser Zimmer im Stage Coach Inn einzuchecken. Das war, wie immer eigentlich, schnell erledigt. Das war eines der wenigen Zimmer die bereits vorab gebucht waren und das war eine sehr gute Idee. Da nicht nur normaler Urlauberandrang in Yellowstone es schwer machen würde im August ein Zimmer zu finden, nein dazu kommt ja auch noch die Sonnenfinsternis die die Leute in den engen Streifen in der sie zu sehen ist treibt. Damit ist eigentlich alles ausgebucht in der Gegend vomYellowstone. Aber das sollte uns nicht stören, wir haben ja vorausgedacht.

Für Moni und Stefan ging es dann nochmal raus um was zum Essen zu jagen, während ich diesen Abend mal im Zimmer verbrachte da ich mir hier in dem kalten Wetter einen Schnupfen aufgerissen habe und ich den mal auskurrieren wollte.

Morgen geht es dann nochmals rein in den Yellowstone!

 

Tag 7: From Odgen to atomic Idaho Falls

Heute konnte ich ausnahmsweise mal nicht gut bzw. lange schlafen um 6h musste ich raus, die Trucks von der Tankstelle gegenüber und die Bäume vorm Motel die mehr Vögel als Blätter auf den Ästen hatten begrüßten mich am ersten und vorläufig letzten Morgen in Utah, dem Staat der LDS oder besser bekannt als Mormonen.

Nach ein paar Kaffeetassen im Sleep Inn, ergriff Moni das Steuer, Ziel, die Idaho Falls in Idaho Falls, Idaho.
Idaho Falls liegt als perfekter Wegpunkt auf unsere Strecke zum Yellowstone, nach einer ca. 3 Stunden Fahrt sind wir dann schlussendlich in Idaho Falls angekommen, nach dem diesmal recht frühen Motel Check-In sind wir den Weg entlang des Rivers bis zum Museum of Idaho marschiert. Das Museum zeigte die Geschichte Idahos von der Zeit der Pioniere bis hin zur Raumfahrt, an letztere ist Idaho mit diversem wie z.b. der Entwicklung von Antriebsteilen der Cassini Sonde beteiligt. Neben Mondgestein, bat sich auch die Möglichkeit Marsgestein das über Meteoriten auf die Erde gelangt ist, tatsächlich angreifen zu dürfen. Natürlich legt das Museum auch wert drauf zu zeigen, dass in Idaho (Falls) bzw. in der nahe gelegenen Atomic City die Pioniere im Bereich der Kernspaltung bzw. in der Entwicklung von Nuklear Reaktoren ihre Entwicklungen verwirklicht und getestet haben, in Idaho wurden die ersten Haushalte weltweit mit Strom der aus einem Kernreaktor stammt gespeist.

Gezeigt wurde ein Video das diesem

recht ähnlich ist, damit dürfte man ca. einen Eindruck davon bekommen wie die “Gewinnung” von nutzbarer Energie in den USA gesehen wurde und wird.

Nach dem Rückmarsch und einem kurzen Ausflug zum hiesigen Target gings dann zum Abendessen ins nahe gelegenem Jakers Bar and Grill.

Tag 6: This is the place

Am sechsten Tag unseres USA Road Trips ging es weiter in Richtung Salt Lake City. Wie auch schon am Tag zuvor führte uns der Weg vorbei an endlosen Dünen, Steppen und Gebirgszügen. Nach ca. 1 1/2 Stunden als wir am Ort Wendover vorbei kamen wurde uns bewusst das wir dem Ort Salt Lake City bereits sehr nahe waren. Links und rechts vom Highway konnte man die große Salzwüste von Utha betrachten welche in der letzten Eiszeit infolge der Austrocknung des Lake Bonneville entstand.

Im wahrsten Sinne des Wortes geblendet von dieser Aussicht dauerte es nicht mehr lange als wir endlich unser eigentliches Ziel Salt Lake City erreichten. Wir steuerten sofort eine öffentliche Garage an, um von dort zu Fuss zum nahe gelegenen Visitor Center zu kommen. Der Plan war eine Bus Tour zu machen um in der kurzen Zeit die wir hatten so viel wie möglich von der Stadt zu sehen. Wie auch schon bei unserer Bootsfahrt am Tag 4 war das Glück auf unserer Seite. Wir kamen um ca. 14 Uhr am Visitor Center an und die letzte Bus Tour des Tages startete um 14:30 Uhr. Wir stärkten uns in diesen 30 Minuten noch schnell mit einem Starbucks Getränk bis es dann um 14:30 endlich mit dem US Bus Utha los ging.

Auf der gesamten Fahrt waren ausser uns drei nur noch ein anderer Tourist und der Fahrer selbst im Bus, dh. wir hatten, wenn man das so sagen möchte, eine fast private Rundfahrt. Die Bustour führte uns zb. vorbei an der Council Hall, Governor`s Mansion, Cathedral of the Mandeleine und vielen anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ich persönlich habe die Stadt als sehr angenehm und schön empfunden. Nach dieser Bus Tour machten wir uns von Salt Lake City auf um uns ein Hotel für die Nacht zu suchen. Wir ahnten schon das es im August in der Haupturlaubszeit schwieriger sein könnte ein Zimmer zu finden aber wie schwierig, naja …

Wir steuerten daher ein La Quinta in Layton, nördlich von Salt Lake City an. Da man beim dieser Hotel Kette als ÖAMTC Mitglied Rabatt bekommt (AAA), ging ich ins Hotel um zu Fragen ob sie ein Zimmer für uns hätten. Sofort wurde mir gesagt das sie ausgebucht sind. Eine der beiden Damen an der Rezeption meinte aber dann noch: “Mal schauen ob es Stornierungen gegeben hat”. Naja, leider gab es keine Stornierungen. Sofort zückte die Dame einen Ordner unter dem Tresen hervor auf dem Stand “Things to Know” und schlug die erste Seite auf. Dort waren Telefonnummern von umliegenden Hotels darauf zu sehen. Sie fragte mich ob sie die Hotels durch telefonieren soll ob diese evtl. noch ein freies Zimmer hätten, ich habe natürlich ja gesagt!

Tja, wie ihr es euch vielleicht schon vorstellen könnt, hat jedes Hotel auf die Frage “Habt ihr noch Zimmer frei” mit “Nein” geantwortet. Als sie dann gefühlt alle Hotels in Layton durch telefoniert hatte, fragte sie mich ob wir auch weiter nördlich oder südlich ein Zimmer nehmen würden. Da unser Road Trip am nächsten Tag weiter Richtung Norden führt hat sie uns dann netterweise auch noch Hotels herausgesucht die im nördlich gelegenen Ort Odgen liegen und hat diese ebenfalls angerufen. Dann endlich die Zusage von einem Hotel, das Sleep Inn in Odgen, hat noch Zimmer frei!

Sofort habe ich die Rezeptionistin des La Quinta gebeten das Zimmer für mich zu reservieren. Netterweise hat sie uns dann auch noch einen Wegbeschreibung und die genaue Adresse ausgedruckt! Ich war von so viel hilfsbereitschaft wirklich beeindruckt! Mit diesen Informationen machten wir uns auf den Weg zu unserem hart erkämpften Zimmer.

Nachdem wir endlich ein Zimmer hatten starteten wir die all abendliche Essenssuche, diese führte uns zum ersten Lokal mit dem Namen Harp and Hound. Als wir uns an einen Tisch gesetzt hatten kam die Kellnerin sofort auf uns zu und entschuldige sich sofort das sie im Moment kein Essen servieren können da sie ein Gasleck haben ob wir in der Zwischenzeit etwas trinken möchten. Das und die Tatsache das wir extremen Hunger hatten haben uns dann schlussendlich zum Smokey’s BBQ and Grill geführt. Wo wir den Abend mit Rips und Burger ausklingen ließen.

Tag 5: Winnemucca and Elko

Am Tag 5 ging der Roadtrip richtig los. Wir hatten 300 Meilen runter zu spulen um bis nach Elko zu kommen. Dazu sind wir um 8:30 von unserem Motel los und nach einem kurzen Starbucks Besuch rauf auf den Highway Richtung Osten. Dazu habe ich mal wieder das Steuer übernommen und uns vorbei an vielen Hügeln/Berge gebracht. Die Fahrt selbst war sehr unaufregend (wir durften aber sogar 80 Meilen/h, also in etwa 130 km/h fahren) und wir haben es nach einem kurzen Stopp in Winemucca (allein schon wegen dem Blog Titel mussten wir dort stehen bleiben) nach Elko geschafft.

Elko ist die größte Stadt im Radius von 362 km und heißt deshalb auch “Das Herz von Nord-Ost Nevada”. Die Stadt hat knapp unter 20.000 Einwohner und die Sehenswürdigkeiten sind eher rar gesät. Zumindest einen Golf Kurs würde es geben, leider spielt keiner von uns.

Wir haben uns gleich ein Motel gesucht. Fündig wurden wir beim Esquire Inn bei dem uns ein sehr bemühter Chef schnell ein Zimmer gab. Nachdem alles verstaut war, sind wir dann das erste mal in diesem Urlaub in Richtung Laundry aufgebrochen. Das war auch sehr schnell erledigt und dann stand nur noch Verpflegung an.

Dabei sind wir im Machi’s Saloon & Grill gelandet. Das Essen war wirklich gut, inkl. gutem Salat, und das einzig Blöde war mal wieder, dass wir keinen Platz für eine Nachspeise hatten.

Morgen geht es dann weiter nach Salt Lake City.