Tag 10: Signal to Butch Cassidy

Nach einer sehr ruhigen Nacht in der Signal Mountain Lodge sind wir, Gott sei Dank, trotz der Warn- und Verhaltenshinweisen bzgl. Bären doch ohne welche vor unserer Haustür aufgewacht. Unser Ziel des Tages war das ca. 500 Meilen entfernte Beaver in Utha.
Nach einer langsamen Fahrt mit einigen Fotopausen raus aus dem Grand Teton National Park, haben wir die Route östlich von Salt Lake City über Evanston gewählt. Nachdem wir nicht einen Umweg über Salt Lake City machen wollten war unser erster Wegpunkt, Orem in Utah, man fragt sich vl. Orem in Utha was gibts dort besonderes? Ganz einfach, einen Best Buy der gerade Sale hat. Am Vorabend noch in der Lodge hat Hans-Peter’s Nexus 5X nämlich spontan ohne besondere Einwirkung einen Boot-Loop eingeleitet, der offensichtlich erstens nicht mehr aufzuhalten ist und lt. den Recherchen ein bekanntes Problem der Nexus 5X Serie ist. Somit wurde das zweite Handy in diesem Urlaub, gekauft, diesmal von Hans-Peter und zwar wieder das Asus Zenfone 3 Max dass wirklich eine sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis aufweist. Ich bin jetzt also von Asus Zenfone’s umzingelt, hoffe trotzdem, dass nicht auch noch das dritte streikt und ich es mir auch noch kaufen muss.

Nach einer Fahrt auf der wir von Trucks bedrängt, und vom Seitenwind auf den Hügeln durchgeschüttelt wurden und zu guter Letzt auch noch ein Gewitter vor der Nase hatten, sind wir dann  gegen 19h schließlich im Best Western Butch Cassidy Inn angekommen, das Hotel trägt diesen Beinamen weil  Beaver der Geburtsort von dem berüchtigten gesetzlosen Butch Cassidy ist.

Ausklingen ließen wir den Abend im Timberline Inn Restaurant.

Tag 9: Yellowstone Teil 2

Auch am zweiten Tag unseres Yellowstone Aufenthalts fuhren wir wieder über die westliche Zufahrt in Richtung Old Faithful Geysir. Auf dem Weg dorthin kamen wir, wie auch schon am Vortag an unglaublich beeindruckenden Plätzen wie z.B. am Firehole River bzw. an den Firehole Falls vorbei.

Während der Fahrt kamen wir auch an mehreren Bisons vorbei, eines davon lag sogar relativ nahe an der Straße an der wir entlang kamen. Wir sind dann natürlich, wie auch alle anderen Touristen, stehen geblieben um das Tier zu bestaunen und natürlich um Fotos zu machen. Stefan hat sich sogar relativ nahe an das Bison heran getraut um es aus nächster Nähe fotografieren zu können.

Nach ca. 1 Stunde Fahrt sind wir dann endlich am Old Faithful Geysir angekommen, leider hatten wir gerade den Ausbruch dieses Geysirs verpasst und der nächste fand lt. Anzeigetafel, die ein Ranger immer manuell aktualisiert, in ca. 2 Stunden statt. Wir beschlossen also abzuwarten und die Zeit u.A. im Old Faithful Inn zu verbringen.

Als es dann endlich an der Zeit war, haben wir uns rechtzeitig vor dem Old Faithful Geysir eingefunden und sogar auf einer Sitzbank einen Platz ergattert. Ich habe mich, um von dem Ausbruch ein Video machen zu können, sogar bis in die erste Reihe geschummelt. Dann nach einigen Minuten warten ging das Naturschauspiel endlich los. Die Wassermassen die aus dem Geysir geschossen kommen steigen bis in eine Höhe von ca. 30 bis 50 Meter.

Als ich nach diesem Spektakel auf meine Kamera blickte musste ich zu unserem Bedauern feststellen, dass meine Kamera leider nichts von diesen beeindruckenden Minuten aufgezeichnet hatte.

Etwas enttäuscht, dass ich dieses Ereignis nicht aufgenommen hatte, ging es im Anschluss weiter in Richtung Süden zum Yellowstone Lake von dort aus östlich in Richtung Bridge Bay, Lake Village und Fishing Bridge. An der Fishing Brige machten wir kehrt, da es dann doch schon recht spät geworden ist und wir noch ein kleines Stück an diesem Tag bis zum Jackson Lake vor uns hatten.

Nach ca. 2 Stunden Fahrzeit und einigen beeindruckenden Stopps waren wir endlich am Jackson Lake im Teton Nationalpark, bei unserer Lodge die wir bereits im Voraus gebucht hatten, angekommen.

Nach einem leckeren Essen im Trapper Grill bei Sonnenuntergang, gings dann später noch bei einem kurzen Uferspaziergang am See zurück in die Lodge wo wir den Abend gemütlich ausklingen haben lassen.

Tag 8: Yellowstone Teil 1

Gleich in der Früh ging es nach einem Breakfast im Hotel in Idaho Falls los Richtung West Yellowstone, eine Stadt an der Grenze zum Nationalpark.

Da wir genügend Zeit hatten, haben wir versucht die eine oder andere Strecke in West Yellowstone (noch außerhalb des eigentlichen Nationalparks) per Auto in Angriff zu nehmen. Leider waren die Schotterstrassen aber so holprig, dass es unseren SUV (!!) fast zerlegt hätte und ich mit 5km/h versucht habe drüber hinwegzurollen. Wir haben dann eingesehen: “Das wird nix!” und haben umgedreht. Beim zweiten Versuch ging es eine Spur besser, aber am Ende wieder das gleiche Problem. Dort haben wir es aber am Ende doch noch irgendwo geschafft an den See der dort versteckt lag zu kommen und die perfekte Ruhe und Aussicht zu genießen.

Als nächstes stand bereits die Fahrt in den Yellowstone Park an. Bereits nach kurzer Zeit im Park waren wir beeindruckt. Die Gegend ist unglaublich (auch für Österreicher die eigentlich Berge und Wälder kennen).

Das eigentliche Ziel für diesen Tag waren die ersten Geysiere zu finden, aber zuerst galt es bei unzähligen Stellen im Park halt zu machen um die Aussicht zu geniessen und natürlich auch um Fotos zu machen. Ein paar davon findet ihr unten.

Am eigentlichen Tagesziel, dem Norris Geysir Basin, angelangt, konnten wir die Geysiere beim aussteigen schon förmlich riechen … ok in dem Fall konnten wir sie wirklich riechen. Es gibt dort nämlich sehr viel Schwefel und durch Bakterien wird am Ende Schwefelwasserstoff daraus, d.h. Teile des Parks haben den markanten Geruch von faulen Eiern. Nichtsdestotrotz haben wir uns dort durch gekämpft und Gegenden gesehen, die so wohl auch auf einem fremden Planeten vorkommen könnten.

Was unsere Ausrüstung für den Park an geht, waren wir mit Converse eigentlich noch recht gut ausgestattet. Viele Leute sind auch mit Flip Flops durch die Gegend gelaufen. Also wir sind gerüstet für weitere Erlebnisse in den Nationalparks!

Am Ende ging es dann zurück nach West Yellowstone um in unser Zimmer im Stage Coach Inn einzuchecken. Das war, wie immer eigentlich, schnell erledigt. Das war eines der wenigen Zimmer die bereits vorab gebucht waren und das war eine sehr gute Idee. Da nicht nur normaler Urlauberandrang in Yellowstone es schwer machen würde im August ein Zimmer zu finden, nein dazu kommt ja auch noch die Sonnenfinsternis die die Leute in den engen Streifen in der sie zu sehen ist treibt. Damit ist eigentlich alles ausgebucht in der Gegend vomYellowstone. Aber das sollte uns nicht stören, wir haben ja vorausgedacht.

Für Moni und Stefan ging es dann nochmal raus um was zum Essen zu jagen, während ich diesen Abend mal im Zimmer verbrachte da ich mir hier in dem kalten Wetter einen Schnupfen aufgerissen habe und ich den mal auskurrieren wollte.

Morgen geht es dann nochmals rein in den Yellowstone!

 

Tag 7: From Odgen to atomic Idaho Falls

Heute konnte ich ausnahmsweise mal nicht gut bzw. lange schlafen um 6h musste ich raus, die Trucks von der Tankstelle gegenüber und die Bäume vorm Motel die mehr Vögel als Blätter auf den Ästen hatten begrüßten mich am ersten und vorläufig letzten Morgen in Utah, dem Staat der LDS oder besser bekannt als Mormonen.

Nach ein paar Kaffeetassen im Sleep Inn, ergriff Moni das Steuer, Ziel, die Idaho Falls in Idaho Falls, Idaho.
Idaho Falls liegt als perfekter Wegpunkt auf unsere Strecke zum Yellowstone, nach einer ca. 3 Stunden Fahrt sind wir dann schlussendlich in Idaho Falls angekommen, nach dem diesmal recht frühen Motel Check-In sind wir den Weg entlang des Rivers bis zum Museum of Idaho marschiert. Das Museum zeigte die Geschichte Idahos von der Zeit der Pioniere bis hin zur Raumfahrt, an letztere ist Idaho mit diversem wie z.b. der Entwicklung von Antriebsteilen der Cassini Sonde beteiligt. Neben Mondgestein, bat sich auch die Möglichkeit Marsgestein das über Meteoriten auf die Erde gelangt ist, tatsächlich angreifen zu dürfen. Natürlich legt das Museum auch wert drauf zu zeigen, dass in Idaho (Falls) bzw. in der nahe gelegenen Atomic City die Pioniere im Bereich der Kernspaltung bzw. in der Entwicklung von Nuklear Reaktoren ihre Entwicklungen verwirklicht und getestet haben, in Idaho wurden die ersten Haushalte weltweit mit Strom der aus einem Kernreaktor stammt gespeist.

Gezeigt wurde ein Video das diesem

recht ähnlich ist, damit dürfte man ca. einen Eindruck davon bekommen wie die “Gewinnung” von nutzbarer Energie in den USA gesehen wurde und wird.

Nach dem Rückmarsch und einem kurzen Ausflug zum hiesigen Target gings dann zum Abendessen ins nahe gelegenem Jakers Bar and Grill.

Tag 6: This is the place

Am sechsten Tag unseres USA Road Trips ging es weiter in Richtung Salt Lake City. Wie auch schon am Tag zuvor führte uns der Weg vorbei an endlosen Dünen, Steppen und Gebirgszügen. Nach ca. 1 1/2 Stunden als wir am Ort Wendover vorbei kamen wurde uns bewusst das wir dem Ort Salt Lake City bereits sehr nahe waren. Links und rechts vom Highway konnte man die große Salzwüste von Utha betrachten welche in der letzten Eiszeit infolge der Austrocknung des Lake Bonneville entstand.

Im wahrsten Sinne des Wortes geblendet von dieser Aussicht dauerte es nicht mehr lange als wir endlich unser eigentliches Ziel Salt Lake City erreichten. Wir steuerten sofort eine öffentliche Garage an, um von dort zu Fuss zum nahe gelegenen Visitor Center zu kommen. Der Plan war eine Bus Tour zu machen um in der kurzen Zeit die wir hatten so viel wie möglich von der Stadt zu sehen. Wie auch schon bei unserer Bootsfahrt am Tag 4 war das Glück auf unserer Seite. Wir kamen um ca. 14 Uhr am Visitor Center an und die letzte Bus Tour des Tages startete um 14:30 Uhr. Wir stärkten uns in diesen 30 Minuten noch schnell mit einem Starbucks Getränk bis es dann um 14:30 endlich mit dem US Bus Utha los ging.

Auf der gesamten Fahrt waren ausser uns drei nur noch ein anderer Tourist und der Fahrer selbst im Bus, dh. wir hatten, wenn man das so sagen möchte, eine fast private Rundfahrt. Die Bustour führte uns zb. vorbei an der Council Hall, Governor`s Mansion, Cathedral of the Mandeleine und vielen anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ich persönlich habe die Stadt als sehr angenehm und schön empfunden. Nach dieser Bus Tour machten wir uns von Salt Lake City auf um uns ein Hotel für die Nacht zu suchen. Wir ahnten schon das es im August in der Haupturlaubszeit schwieriger sein könnte ein Zimmer zu finden aber wie schwierig, naja …

Wir steuerten daher ein La Quinta in Layton, nördlich von Salt Lake City an. Da man beim dieser Hotel Kette als ÖAMTC Mitglied Rabatt bekommt (AAA), ging ich ins Hotel um zu Fragen ob sie ein Zimmer für uns hätten. Sofort wurde mir gesagt das sie ausgebucht sind. Eine der beiden Damen an der Rezeption meinte aber dann noch: “Mal schauen ob es Stornierungen gegeben hat”. Naja, leider gab es keine Stornierungen. Sofort zückte die Dame einen Ordner unter dem Tresen hervor auf dem Stand “Things to Know” und schlug die erste Seite auf. Dort waren Telefonnummern von umliegenden Hotels darauf zu sehen. Sie fragte mich ob sie die Hotels durch telefonieren soll ob diese evtl. noch ein freies Zimmer hätten, ich habe natürlich ja gesagt!

Tja, wie ihr es euch vielleicht schon vorstellen könnt, hat jedes Hotel auf die Frage “Habt ihr noch Zimmer frei” mit “Nein” geantwortet. Als sie dann gefühlt alle Hotels in Layton durch telefoniert hatte, fragte sie mich ob wir auch weiter nördlich oder südlich ein Zimmer nehmen würden. Da unser Road Trip am nächsten Tag weiter Richtung Norden führt hat sie uns dann netterweise auch noch Hotels herausgesucht die im nördlich gelegenen Ort Odgen liegen und hat diese ebenfalls angerufen. Dann endlich die Zusage von einem Hotel, das Sleep Inn in Odgen, hat noch Zimmer frei!

Sofort habe ich die Rezeptionistin des La Quinta gebeten das Zimmer für mich zu reservieren. Netterweise hat sie uns dann auch noch einen Wegbeschreibung und die genaue Adresse ausgedruckt! Ich war von so viel hilfsbereitschaft wirklich beeindruckt! Mit diesen Informationen machten wir uns auf den Weg zu unserem hart erkämpften Zimmer.

Nachdem wir endlich ein Zimmer hatten starteten wir die all abendliche Essenssuche, diese führte uns zum ersten Lokal mit dem Namen Harp and Hound. Als wir uns an einen Tisch gesetzt hatten kam die Kellnerin sofort auf uns zu und entschuldige sich sofort das sie im Moment kein Essen servieren können da sie ein Gasleck haben ob wir in der Zwischenzeit etwas trinken möchten. Das und die Tatsache das wir extremen Hunger hatten haben uns dann schlussendlich zum Smokey’s BBQ and Grill geführt. Wo wir den Abend mit Rips und Burger ausklingen ließen.

Tag 5: Winnemucca and Elko

Am Tag 5 ging der Roadtrip richtig los. Wir hatten 300 Meilen runter zu spulen um bis nach Elko zu kommen. Dazu sind wir um 8:30 von unserem Motel los und nach einem kurzen Starbucks Besuch rauf auf den Highway Richtung Osten. Dazu habe ich mal wieder das Steuer übernommen und uns vorbei an vielen Hügeln/Berge gebracht. Die Fahrt selbst war sehr unaufregend (wir durften aber sogar 80 Meilen/h, also in etwa 130 km/h fahren) und wir haben es nach einem kurzen Stopp in Winemucca (allein schon wegen dem Blog Titel mussten wir dort stehen bleiben) nach Elko geschafft.

Elko ist die größte Stadt im Radius von 362 km und heißt deshalb auch “Das Herz von Nord-Ost Nevada”. Die Stadt hat knapp unter 20.000 Einwohner und die Sehenswürdigkeiten sind eher rar gesät. Zumindest einen Golf Kurs würde es geben, leider spielt keiner von uns.

Wir haben uns gleich ein Motel gesucht. Fündig wurden wir beim Esquire Inn bei dem uns ein sehr bemühter Chef schnell ein Zimmer gab. Nachdem alles verstaut war, sind wir dann das erste mal in diesem Urlaub in Richtung Laundry aufgebrochen. Das war auch sehr schnell erledigt und dann stand nur noch Verpflegung an.

Dabei sind wir im Machi’s Saloon & Grill gelandet. Das Essen war wirklich gut, inkl. gutem Salat, und das einzig Blöde war mal wieder, dass wir keinen Platz für eine Nachspeise hatten.

Morgen geht es dann weiter nach Salt Lake City.

Tag 4: Looking for Tessie

Nach einer unheimlichen Nacht im Cary House Hotel, begaben wir uns in Placerville auf die Suche nach einem Frühstück, wir mussten nicht weit gehen, ein paar hundert Meter vom Hotel fanden wir ein klassisches Diner,  Mels.
Ich hatte eine Frühstücks-Quesadilla mit Jalapeños und scharfer Soße, drinnen war von Ei bis Farschiertem alles zu finden, natürlich gabs Kaffee zum wieder auffüllen so oft man konnte bzw. wollte. Kräftigst gestärkt machten wir uns auf den Weg in Richtung Carson City, Nevada.

Ich durfte in der Früh das Steuer an mich nehmen, die erste spannende Teilstrecke führte uns quer durch den Eldorado National Forest, ein eher kurvenreiches Berg- und Talstück.
Um ca. 10:50 erreichten wir unser erstes Tagesziel den Lake Tahohe ein Bergsee mit fast 500km² auf 1899 Meter Seehöhe dessen Wasserzulauf über Schnee-/Eisschmelze der umliegenden Berge sowie einiger kleiner Flüsse gewährleistet ist.
Um 11h startet eine von 2 Schiffstouren die pro Tag stattfinden, wir waren zwar mit unserer Ankunftszeit mehr als knapp dran, unser Glück war es jedoch dass sie gerade technische Probleme mit der M.S. Dixie II hatten
somit wurde die Abfahrt auf ca. 11:30 verschoben und wir konnten noch in Ruhe Karten kaufen, am Sandstrand bummeln und uns auf die zwei Stundenfahrt vorbereiten. Wir haben versucht die Atemberaubenden Ausblicke so gut es ging mit Fotos und Videos festzuhalten (siehe unten).

Nach dem wieder anlegen am Zephyr Cove sind wir dann ein paar Meilen zurück gefahren damit Moni, Lake Tahoe in ihre Hardrock-Cafe T-Shirt Sammlung aufnehmen konnte, Hans-Peter und ich haben uns mit Tee und Cold-Brew vom Starbucks infused, dann gings weiter Richtung Carson City, eine nette kleine Stadt in der wir nach dem Check-In im Mill House (Motel) im nahe gelegenen Red’s Old 395 Grill dinierten und den Abend ausklingen liesen.


Tag 3: (S)Cary Hotel

Auch am letzten Tag unseres San Francisco Aufenhalts zeigte sich die Stadt wettertechnisch nicht gerade von ihrer besten Seite, es war wieder extrem neblig und der extrem kalter Wind pustete uns um die Ohren.
Gut also, dass die Weiterreise Richtung Sacramanto am Plan stand. So ging es also gestärkt, nach einem kleinen Frühstück im Hilton Hotel, mit dem Auto weiter zur Golden Gate Bridge. Auf der nördlichen Seite der Golden Gate Bridge angekommen, parkten wir unser Auto am sog. Vista Point und begaben uns mit Kameras bewaffnet zum Aussichtspunkt um einige Fotos zu knipsen. Naja, wie soll ich sagen 14 Grad, starker Wind und Nebel machten das ganze zu einer extremen Speed-Sightseeing-Aktion – raus aus dem Auto, Fotos machen, den Blick kurz über die Bucht schweifen lassen und sofort wieder zurück zum Auto. Brrrrr

Der nächste kurze Halt fand in der Stadt San Rafael statt. Bei wohligen 30 Grad (nur ca. 35 Autominuten von SFO entfernt) steuerten wir als aller erstes einen Target an um unsere Wasservorräte aufzustocken. Danach ging es weiter zu einem Best Buy um dort ein Handy für mich zu kaufen. Ja, genau ihr hört richtig – ein Handy kaufen! Denn leider musste ich recht schnell nach der Einreise feststellen das mein Honor 8 hier in den USA nicht funktioniert. Ich habe zwar einen USA Sim aber kein Handy mit der ich diese verwenden kann – also muss ein billiges Smartphone her. Zum Glück hatte dieser Best Buy in San Rafael ein recht günstiges Handy auf Lager und ich bin wieder mit der wunderbaren weiten Welt (www) verbunden 🙂

Mit ausreichend Wasser und einem neuen elektronischen Gerät ging es nun endlich weiter nach Sacramento. Wir steuerten direkt eine Parkgarage in der Innenstadt an um zu Fuss die Stadt erkunden zu können. Die Parkgarage lag glücklicherweise so zentral, dass wir unsere Tour direkt beim California State Capitol starten konnten, welches in einem wunderschön angelegten Park liegt. Wir schlenderten noch ein wenig durch diesen Park bevor wir uns zum “Old Sacramento Historic Park” aufmachten. Dieser Historic Park ist der “alte” Stadteil von Sacramento welcher in den 1960er Jahren restauriert wurde und Besuchern einen kleinen Eindruck gewährt wie die Stadt zur Zeit des Goldrausches ausgesehen hat.

Nach dieser Tour durch, meiner Meinung nach, recht schönen Stadt Sacramento, waren wir wieder on the road und landeten für die nächste Nächtigung in einer kleinen charmanten Stadt Namens Placerville. Eigentlich wollten wir uns dort ein “Bed & Breakfast” Zimmer suchen, aber leider führten beide Destinationen die wir mit dem Navi rausgesucht haben ins Nirgendwo. Der dritte Versuch brachte uns direkt ins Ortsinnere, dort gibt es ein Hotel mit dem Namen Cary House. Wir parkten das Auto direkt vor dem Hotel und Stefan ging los uns versuchte für uns dort ein Zimmer zu organisieren. Während Hans-Peter und ich im Auto gewartet haben fielen uns ein paar Details in der Stadt auf z.B. ein Gebäude welches den Namen “Hangman’s Tree” trägt und eine Puppe an einem Galgen baumelt, Schilder auf denen “Old Hangmans Town” steht, usw. Zwar erstaunt, aber noch etwas unbeeindruckt, bezogen wir dann das Zimmer welches uns Stefan in zwischenzeit, in dem ursprünglich 1857 erbauten Hotel, organisiert hatte. Wir erkannten sofort, dass das Flair dieses Hotels aufgrund des Alters ein anderes war.

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Zimmer, war unser nächstes Ziel ein Lokal mit dem Namen Heyday Cafe welches uns vom Hotel empfohlen wurde (und wir haben einen Discount Coupon erhalten). Auf dem Weg dorthin hat Stefan dann ein wenig über diesen Ort bzw. dieses Hotel nachgelesen. Diversen Berichten zu Folge soll es in dem Hotel in dem wir nächtigen paranormale Aktivitäten geben bzw. gegeben haben. Nachdem wir uns bei dem empfohlenen Lokal auf einer Warteliste eintragen haben lassen, schlenderten wir noch ein wenig, trotz dem zuvor gelesenem, in der unserer Meinung nach extrem charmanten Stadt herum.

Kurz darauf, zurück beim Lokal, bekamen wir dann recht bald einen Platz am Tresen. Und ich muss euch sagen das Essen in diesem Lokal war unglaublich lecker! Auf der Karte des Lokals stand sogar einen Niederösterreichischen Wein auf der Karte. Nach dem Essen kehrten wir noch in einer Bar mit dem Namen H.Art Lounge direkt neben bzw. unter unserem Hotel ein, denn die Lokalräume gehören baulich zum Cary Hotel. Dieses Lokal scheint für Kunst und Tabletop Games bekannt zu sein. Jedenfalls war die Stimmung in diesem Lokal richtig gut. Ein Gast der an diesem Abend seinen Geburtstag gefeiert hat hat dann sogar noch mit der Gitarre gespielt und gesungen. Den Abend bzw. den Tag so ausklingen zu lassen war richtig genial.

Als uns dann aber die Müdigkeit packte, beschlossen wir die Nachtruhe anzutreten. Gebettet im Zimmer versuchte ich dann einzuschlafen, das war für mich nicht so einfach da ich nicht mit so einer Gabe wie Stefan und Hans-Peter gesegnet bin, das ich sobald ich mich ins Bett lege in einen komaartigen Schlaf verfalle. Ganz besonders weil die Party unter uns in dem Lokal dann erst so richtig begonnen hat. Die Party Musik war so laut das ich im Zimmer mitfeiern hätte können. Zum Glück für mich war die Musik die sie gespielt haben richtig gut! Als ich dann mit dem Fuß zur Musik wippend wach da lag fing es an: Es knirschte und knarrte der Boden, so als würde direkt vor unserem Bett jemand herumlaufen, mit einem vorsichtigen Blick vergewisserte ich mich, ob da nicht doch jemand im Zimmer ist, zum Glück konnte ich nichts und niemanden sehen.

Spass bei Seite, die Geräusche kamen von den Gästen über uns im Zimmer. Aber man kann gut nachvollziehen das mache Leute an Spuk denken wenn man in so einem alten Hotel nächtigt und seltsame Geräusche hört die man im ersten Moment vielleicht nicht ganz zurodnen kann.

Nach einer, für mich kurzen “Partynacht” ging es dann am nächsten Morgen nach einem Ausgiebigen Frühstück weiter auf unserer Reise. Aber dazu mehr im nächsten Beitrag.

Tag 2: If you’re going to San Francisco be sure to wear some flowers in your hair …

Am 2. Tag sind wir im vollen Touristenmodus durch San Francisco gelaufen. Das Ziel war alle Sightseeing Spots abzuklappern und noch etwas von dem Flair der Stadt mit zu bekommen.
Dazu haben wir uns in der Früh einen Plan zurecht gelegt, wie wir das am Besten bewerkstelligen. Die erste Station dabei war der Coit Tower. Dazu sind wir am Union Square vorbei, durch Chinatown durch und ein Wohngebiet rauf. Da der Nebel leider sehr stark war, haben wir dagegen entschieden den Tower zu besteigen, gesehen hätten wir sowieso nichts.

Danach stand die Lombard Street auf dem Programm. Auf dem Weg dort hin gab’s einen kurzen Boxenstopp in einer Bakery bei der es für Moni ein Eclair und für mich einen Apfelstreusselkuchen gab. Bei der Lombard Street angekommen, waren Unmengen Leute damit beschäftigt den Ordner der dort extra abgestellt war zum Wahnsinn zu treiben, indem sie mitten auf der Straße standen um Fotos zu schießen. Wir haben uns zumindest darauf beschränkt nur am Gehsteig zu stehen.

Nicht weit davon entfernt war dann Fisherman’s Wharf. Dort war als Ziel das Hardrock Cafe San Francisco und einfach mal herumzulaufen. Dabei habe ich auch die Gelegenheit genutzt und mich mit einer Fischsuppe gestärkt. Zu meiner Überraschung hat Stefan die auch probiert und Moni hat sich ein Sandwich rein geworfen (ohne Fisch).

Nach einem kurzen Besuch der Seelöwen ging es weiter zu den Painted Ladys. Nach gefühlt (und vermutlich auch wirklich) zwei Stunden gehen sind wir dann dort sehr erschöpft angekommen und haben ein paar Fotos geschossen.

Den Weg zum letzten Stopp, dem Golden Gate Park, haben wir dann per Bus in Angriff genommen, da keiner von uns mehr Lust (oder die Kraft) hatte zu Fuß in dem doch recht windigen Wetter weiter zu wandern. Dort haben wir uns den Japanese Tea Garden angeschaut und sind dann recht bald wieder mit dem Bus zurück Richtung der Gegend unseres Hotels aufgebrochen. Die Busfahrt war sehr verwirrend, da irgendwie nicht klar war, wohin der Bus genau fährt. Der Busfahrer hat es zwar mehrmals erklärt, aber so richtig zu verstehen war es nicht. Nicht nur wir von Austria hatten Probleme damit, sondern auch ein Australier. Irgendwann sind wir aber dann zumindest in der Nähe unseres Hotels angekommen und raus gesprungen.

Als letzter Teil des Tages war Shopping angesagt. Beim ersten und vermutlich nicht letzten Besuchs eines Converse Stores wurden die erste Schuhe und T-Shirts gekauft. Stefan hat sofort die neuen Converse angezogen hat und die Alten in einer extra dafür bereitgestellten Box entsorgt. Danach wollte ich eigentlich noch wegen einer Jacke oder ähnliches schauen (es ist hier doch recht kalt) und wir sind zum Macy’s. Nachdem im “Man’s Store” nichts schönes zu finden war (die Preise von 7400 $ für eine Jacke, oder 500 $ für einen Pullover hatten damit gar nichts zu tun) sind wir wieder raus.

Zumindest hat uns der Macy’s auch gleich auf unsere Dinner Location für den Tag gebracht. Im obersten Stock war ein Restaurant der Cheescake Factory und dort sind wir dann auch eingekehrt. Noch immer etwas beeinträchtigt vom Jetlag und von dem harten Fußmarsch sind wir danach müde zurück ins Hotel und recht schnell eingeschlafen.

Um zum Titel zurück zu kommen: Das war ja eine Zeile aus einem berühmten Song aus der Flower Power Zeit. Nicht, dass ich sagen könnte wie es damals war, aber so präsentierte sich die Stadt uns nicht. Das Wetter war sehr ungemütlich, noch kühler als üblich zu der Jahreszeit, also eher passend: “… wear a cap on your head”. Und noch schlechter war, dass auch die Stadt selbst uns jetzt nicht wirklich das Gefühl gegeben, dass man hier gerne wohnen würde. Die Kluft zwischen arm und reich ist hier doch offensichtlich. Es gibt sehr viele Obdachlose (mir kommt vor mehr als bei unserem ersten SanFran Trip) und es reihen sich schöne Wohnhäuser neben Zelter die einfach so auf den Gesteigen aufgeschlagen wurden.

Tag 1: GRA-SJC

Nachdem wir alle nach wenigen Stunden schlaf um 5 Uhr am Grazer Flughafen waren, gings per Austrian nach Frankfurt und von dort weiter in Richtung San Jose, in Frankfurt hat uns doch sehr verwundert das es ausser nen Passcheck der 1min (inkl. anstellen) gedauert hat keine weiteren Checks gab, ausserdem war das weit weit weg vermutete Gate Z15 im Prinzip um die Ecke vom Ankuftsgate, daher konnten wir dort einige Zeit in der Leasure Zone relaxen.

Natürlich hat das zumindest mir wenig geholfen um den 11h Flug angenehmer zu machen, man glaubt zwar was kann schon schlimmer sein als die Platzverhätnisse in der Economy Klasse bei einem Übersehflug, wisst ihr was schlimmer ist? Wenn die Leute vor einem den Sessel auf max. Anschlag nach hinten knallen, dann könnte man nämlich, wenn man selbst aufrecht sitzt mit der Zungenspitze den Sessels der Vorderfrau/mann ablecken.

Nach gefühlten 30 Stunden Folter sind wir dann schließlich in San Jose gelandet, der Flughafen erinnerte und ein wenig an den Grazer, er war recht kompakt, die Imigration bzw. der Raum wo sich die Lines dafür bildeten war auch in einer gemütlichen Größe, für alle die sich fragen was man derzeit über sich ergehen lassen muss, von Handy/Laptop abgeben usw. was man immer wieder in den Nachrichten hört, können wir berichten, garnichts, es ist so wie immer er stellt die ein paar Fragen während er die Papiere checkt und wünscht dann eine schönen Aufenthalt.
Koffer sind alle gut angekommen, dann gings endlich mal ins Freie, wir brauchten dringend frische Luft, ich irgendwie dringender wie Monika und Hans-Peter. 🙂

Mit dem Shuttle-Bus ging es 1min zum Car-Rental Center wo wir durch Moni’s Gold Membership dann einen neuen Ford Escape mitnehmen durften, unsere Koffer passen perfekt in den Kofferraum und der Automatic Hebel hat eine Einstellung mehr “S” wir wissen noch nicht wofür der ist, v.l. hats was mit dem Allrad zu tun.

Nach dem Pickup wollte ich uns eigentlich nur mal Raus aus der Garage bringen bin aber dann mangelns an Gelegnheit gleich die Stunde bis San Francisco gefahren, der Verkehr war extrem zäh wir dürften wohl ne Rush-Hour erwischt haben oder es waren alle unterwegs zu dem Music-Festival das dieses Wochenende in San Francisco stattfindet.

San Francisco stellte sich seh kühl und windig vor, nach dem Hotel Check-In sind wir mal in langärmligen Gewande durch die Strassen gezogen, hauptsächlich auf der Suche nach nem Best-Buy (mehr dazu in den nächsten Tagen) und nach einem Restaurant für ein Abendessen. Schließlich sind wir dann in ein Ito-Californisches namens Puccini & Pinetti gleich neben unserem Hotel.

Der Müdigkeitseinbruch nach dem Essen war so enorm das wir echt froh waren uns nur mehr über die Strasse zum Hotellift schleppen zu müssen. Der Tag endete dann zumindest für mich mit einem komaartigen Einschlafen im Hilton Parc 55.

Entschuldigts alle Typos usw. die andren warten schon auf mich, wir haben doch keine Zeit im Urlaub ….

Stay tuned….