Tag 17: Zu den Stars und Sternen

Am 17. Tag ging es von unserem Comfort Inn am Hotel Circle in San Diego Richtung Los Angeles. Vorher machten wir aber noch Halt am Ocean Beach, dem Hausstrand von San Diego. Nach einem schnellen Kaffee ging es dann aber gleich los, da wir doch ein paar Kilometer zum Runterspulen hatten.

Auf dem Weg nach Los Angeles haben wir versucht wieder per Internet ein Hotel zu finden. Nach einigem Suchen sind wir zum Entschluss gekommen, dass wir unsere Anforderungen etwas nach unten schrauben müssen, so reichte uns am Ende Nähe zum Strand und nicht eigener Strandzugang. Wir hatten dann ein paar Hotels in der näheren Auswahl, wobei die ersten in Long Beach, gleich unterhalb von LA lagen. Nachdem wir dort aber eher unfreundlich empfangen wurden und die Rates die sie uns angeboten haben, viel zu teuer waren, sind wir weiter nach Santa Monica.

Santa Monica ist eine Stadt westlich von LA, direkt an der Küste gelegen. Dort haben wir das Wyndham Hotel angesteuert, das eine Gehminute vom Santa Monica Pier entfernt liegt. Dort angekommen sind Stefan und ich mal rein und haben versucht den Preis auszuverhandeln. Am Ende war der Preis noch immer um einiges teurer als auf Hotels.com. Also dachten wir, machen wir es einfach unverschämt und laufen mit dem Laptop in der Hand nochmal rein und zeigen ihm das und siehe da, auf einmal konnte er den Preis machen. Offenbar muss man heutzutage so versuchen Hotelzimmer zu bekommen, einfach spontan hin fahren und darauf hoffen, ein gutes Angebot zu bekommen, funktioniert nicht mehr.

Nachdem die Hotelgeschichte erledigt war, ging es zum Griffith Observatory. Dort konnten wir die geniale Aussicht auf LA genießen und uns ein bisschen die Ausstellung über Sterne, Planeten und wie man sie findet ansehen. Das sind übrigens die Sterne von denen ich im Titel schreibe.

Wieder am Santa Monica Pier angelangt, stand noch Essen auf dem Programm. Weit sind wir bei unserer Suche nicht gekommen, wir haben direkt das nahegelegenste Restaurant genommen, das Del Frisco’s Grille. Es scheint, zumindest wenn man Google und Yelp trauen kann, hier im Umkreis sowieso keine schlechten Restaurants zu geben. Alles ist Minimum mit 4/5 bewertet.

Nach diesem ausgiebigen Mal gingen Stefan und ich noch auf der Suche nach einem weiteren Bier auf den Pier um festzustellen, dort wird offenbar kein Bier ausgeschenkt. Also wieder rein in die Stadt. Es hat nicht lange gedauert und wir haben eine coole Bar gefunden, The Craftsman Bar and Kitchen, mit Live Musik und einer netten Atmosphäre. Zwei Bier später war es die Beste Bar in der wir jemals waren und Stefan war kurz davor deren T-Shirt zu kaufen.

Damit ging der Abend zu Ende und wir sind müde ins Hotel gegangen und dann auch sehr schnell eingeschlafen.