Tag 24: Last but not least

Den letzte Tag unseres Urlaub begannen wir mit einem ausgiebigen Frühstück in unserem Hotel. Gestärkt davon mussten wir erstmal unser Mietauto ausräumen und auch ein wenig putzen, nicht das wir von Hertz noch eine Pauschale für die Reinigung verrechnet bekommen 🙂

Nachdem das Auto geputzt und vollgetankt, die Koffer gepackt und gewogen waren, gings ab zum Flughafen.

Nach insgesamt 11 1/2 Stunden Flug sind wir wieder gut in Graz  gelandet.

Hier noch ein paar Auswertungen zu unserem Urlaub:

 

Tag 23: Ein Streifzug durch die Geschichte des Computers

Nach einem ausgiebigen Frühstück wollten wir den Tag 23, den letzten vollen Tag des Urlaubs, ruhiger angehen. Wir sind zuerst einfach mal durch die Gegend gefahren um weitere Firmen zu besuchen. Auf dem Weg sind AMD, Tesla, Barracuda, Netflix, VMware und SAP, teilweise die Headquarters und teilweise die Silicon Valley Standorte, gelegen. Die meisten Gebäude waren jetzt nicht so beeindruckend, AMD hatte aber einen ganz netten Campus, aufs Tesla Gelände sind wir leider nicht gekommen, weil Samstag.

Nach dieser Tour durch die aktuelle IT-Firmenlandschaft stand ein weiterer IT lastiger Punkt auf dem Plan: Der Besuch des Computer History Museums. Dort war der grösste Teil der Ausstellung der 2000 jährigen Geschichte des Computers gewidmet. Von den ersten manuellen Rechenmaschinen, über analoge Rechner bis hin zu der digitalen Welt wie wir sie jetzt kennen wurden dort teils originale Maschinen, Computer und alles drum herum präsentiert. Alles mit netten Tafeln die die Geschichte beschreiben.

Eines der interessanten Dinge die wir dabei kennen gelernt haben, war die Firma Fairchild Semiconductor die uns irgendwie allen nichts gesagt hat, aber offenbar in den 60er Jahren sehr viele Technologien bis zur Marktreife getrieben hatte und zum Beispiel als erste Firma ICs kommerziell vertrieben hatte. Weiters konnten sie als erste Silizium-Transistoren in größeren Stückzahlen fertigen. Beim Durchlaufen durch das Museum hat man in den alten Rechnern von damals sehr oft irgendwelche Fairchild Teile gesehen (Speicher zum Beispiel).

Weiters haben wir uns eine Vorführung eines funktionierenden DEC PDP-1 angeschaut. Die zwei Vorführer waren damals Studenten beim MIT und durften immer auf dem PDP-1 arbeiten, wenn es sonst keiner tat, also meist nach Mitternacht und am Sonntag.
Der eine war der Entwickler eines der ersten Computerspiele Steve Russell .
Der Andere war Peter Samson, der auf der einen Seite damals beim Computerspiel mit half, aber es damals auch geschafft hatte auf dem PDP-1 Musik zu spielen. Im Laufe der Restaurierung haben sie offenbar auch wieder die Lochstreifen mit den “Songs” darauf gefunden (auf der übrigens eine Bemerkung war, dass er sie mit seinem Leben schützen sollte … was er offenbar nicht getan hat 🙂 ). Das Problem dabei war, der Programmcode blieb verschwunden. Also was hat er gemacht? Sein Datenformat von damals reverse engineered und dann das Programm nochmals geschrieben (40 Jahre später!).

Nach dieser beeindruckenden Vorführung setzten wir unseren Streifzug durch die Computergeschichte fort und wurden unter anderem mit Modemklängen durch die weitere Ausstellung begleitet. Nach einer eigenen Sektion mit Googles selbstfahrenden Auto (Waymo), Softwareprogrammierung und einflussreiche Softwareentwicklungen (Photoshop, MP3, MRI, Car Crash Simulation, Wikipedia, Texting, World of Warcraft) und Ada Lovelace bekamen wir etwas Stress im Gift-Shop weil das Museum gerade zu gesperrt hatte. Wir haben trotzdem noch ein paar Dinge erstanden (nein es war kein Panikkauf, aber die Aussicht, dass das unsere letzte Chance ist JEMALS wieder hier etwas zu kaufen, hat ein bisschen mitgespielt).

Am Weg nach Hause sind wir noch an der originalen HP Garage (Geburtsort des Silicon Valley) vorbei gefahren und haben uns dann auf den Weg zum Essen gemacht.

Dafür sind wir noch einmal nach San Jose gefahren, haben unser Auto in eine (gratis, wie viele im Silicon Valley) Parkgarage geschmissen und sind dann, nach einem kurzen Zwischenstopp in einem Tesla Store, im Yard House eingekehrt.

Tag 22: Cheers, love! The cavalry’s here

In unserer Unterkunft für die letzten drei Tage in Sunnyvale, begann unser erster Morgen mit dem letzten mal Wäsche waschen, eigentlich waren wir begeistert davon dass wir das diesmal erstens ohne zig Münzen zu benötigen und zweitens während wir frühstücken gratis im Hotel machen können.
Meine Begeisterung hielt sich aber nach dem Frühstück in Grenzen da meine Maschine, die irgendwie ein anderes Modell als das von Monika und Hans-Peter war, außer Wasser einzupumpen noch nichts erledigt hatte, damit ich das Zeug noch irgendwie bis zu unseren geplanten Abfahrtstermin einigermaßen trocken bekommen habe musste ich alle Trockner die zur Verfügung waren (4 Stück) verwenden.

Etwas verspätet aber noch im Zeitplan sind wir dann gegen 10:15 Richtung San Francisco gestartet, diesmal mit meinem Sygic als Navi am Handy, hauptsächlich deshalb weil ich schon vermutet hatte, dass der Verkehr nicht ganz so fließend sein wird wie man sich das wünschen würde, das hat sich dann mit insgesamt dreimal “Found a faster route!” bestätigt.

Gegen 12h sind wir dann aber endlich in der Moscone Center Parking Garage angekommen, um in das/unser Event des Tages, den Eröffnungstag der San Francisco Comic Con starten zu können.

Nach einem durchstreifen der Halle der Aussteller wo von Comic’s über Kunstwerke in allen erdenklichen Formen alles ausgestellt bzw. zum Verkauf angeboten wurde, sind wir dann weiter in die oberen Stockwerke der gigantischen Messehalle des Moscone Center West.
Nach zwei Vorträgen (Tipps zum richtigen fotografieren von Cosplay Akteuren) und “Cosplay – A Beginners Guide”, sind wir dann etwas hyped nochmal durch die Hallen, in der Hoffnung zumindest eine Blick auf Nichelle Nichols zu erhaschen, leider vergebens.

Unser Plan die Halle noch-einmal systematisch abzulaufen um nichts zu übersehen hat ganz gut funktioniert, das danach geplante Verlassen der Comic Con leider nicht. Nachdem mein erstandenes Kunstwerk in einer Transportrolle verpackt war, wollten wir die gratis Comic Con Posters an der Außenseite aufrollen und mittels Gummiringerln (rubber bands) befestigen, während Moni, wie sich dann herausstellte die kleinste Packung (ca. 300g) Rubber bands vom Target gegenüber besorgt hat und Hans-Peter und ich eine Tea-Infusion beim Starbucks genossen haben, kamen wir leider zum Schluss das wir nicht mehr so schnell die Möglichkeit haben werden “Kunstwerke” in dieser Art zu sehen bzw. zu erstehen, daher sind wir nochmal rein um noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen.

Nach dem 3. Anlauf haben wir es aber dann geschafft die Comic Con zu verlassen um uns über ein Dinner in Moutain View (im Scratch) zurück in unser Sunnyvale zu begeben.

Tag 21: Smokey Mountains to Sunny Valley

Als wir am Tag 21 im Yosemite Nationalpark aufwachten, mussten wir, vor allem ich mit meiner Erkältung feststellen das der Rauch vom Feuer das im Süden des Nationalparks wütet, über Nacht auch zu uns vorgedrungen war.
Der Rauch bzw. der Dunst war so dicht das man die Bäume in der Ferne nur mehr schwer erkennen konnte.

Nach dem Frühstück ging es dann noch weiter zum Hetch Hetchy Staudamm. Leider wurde der Rauch des Feuers auch bis zum Staudamm der im Norden liegt getragen, sodass wir leider nicht allzu lange dort bleiben konnten, daher beschlossen wir dann die Fahrt nach San Jose anzutreten.

Nach ca. 3 1/2 Stunden waren wir in San Jose angekommen und checkten in dem Hotel, das Stefan gefunden und gebucht hat, ein. Da es die Zeit noch zuließ haben wir beschlossen gleich mit dem Auto ein paar Runden durch das Silicon Valley zu drehen und ein paar Firmen anzufahren.

Unser erster Stop brachte uns zum Intel Headquater, das Tolle daran ist, dass sie auch ein kleines Museum kostenlos für die Öffentlichkeit anbieten. Diese Gelegenheit haben wir natürlich genutzt und haben uns die Ausstellung angesehen.

Dann ging es weiter zum Google Campus, von dort weiter kamen wir an verschiedene bekannte Firmen wie Oracle, Nvidia und Sophos usw. vorbei. Nachdem wir unsere erste Runde im Silivon Valley gedreht hatten suchten wir uns ein Lokal für unser Abendessen.

Als wir dann von unseren Abendessen im Dan Gordon´s wieder in Richtung Hotel fuhren viel uns vor uns plötzlich ein sehr seltsames Auto auf. Als wir genauer hinschauten konnten wir erkennen das die Aufschrift WAYMO draufsteht. Tja, wir haben dann erst kapiert das vor uns ein Google Auto steht. Natürlich haben wir dann so lange es unsere Route zu lies, das Auto ein wenig “verfolgt” und versucht Fotos zu machen. Das Lustige war dass das Auto voll gestopft mit Personen war und jeder ein Notebook oder ein Tablet in der Hand hielt.

Nach diesem Absolut genialen Zufall noch ein Google Car in Live gesehen zu haben, sind wir dann zufrieden ins Bett gefallen.

Tag 20: Railroad fire oder wir fahren nach Yosemite

Wie wir bereits am Vortag erfahren mussten (Warnung von Google auf unsere Smartphones) gab es ein neues Feuer im Yosemite. Es ist nicht unbedingt selten, dass es im Yosemite Nationalpark brennt, aber in dem Fall war es erstens ein größeres Feuer und zweitens auch noch genau bei der Südeinfahrt des Nationalparks. Dadurch war der Highway 41, den wir befahren hätten, gesperrt und wir mussten umplanen. Wir dachten uns, wir versuchen es einfach mal über einen der anderen Einfahrten, programmierten das Navi und starteten Richtung Yosemite.

Abgesehen von einer etwas längeren Strecke hat alles recht gut geklappt. Beim Eingang mussten wir dann nichts bezahlen, weil die Karten-Terminals offenbar ausgefallen waren (vielleicht eine Auswirkung der Feuer). Jedenfalls haben sie uns gesagt, wir sollen beim Herausfahren zahlen.

Unser erstes Ziel im Park war das Village und dort der Store. Es war neben einer Toilet-Break auch Zeit etwas zum Essen einzuwerfen und uns für die Wanderungen, um die man nicht herum kommt in einem Nationalpark, vorzubereiten.

So gestärkt ging es dann los zum Visitor Center, bei dem gleich mal T-Shirts gekauft wurden. Gleich von dort weg kann man zum Lower Waterfall Trail gehen, was wir auch gleich machten. Leider waren dort viele Leute, also haben wir nur schnell ein paar Fotos geschossen und uns dann in das Park Shuttle geworfen um einen der anderen Punkte im Park zu besichtigen.

Dort fanden wir dann mehr Natur und weniger Leute vor. Bei den heißen Temperaturen war ich immer auf der Suche nach Flüssen oder Seen um mich abzukühlen, was zum Glück im Yosemite recht gut geklappt hat. Zuerst konnten wir uns bei einem Fluss ein bisschen abkühlen, und dann bei der nächsten Station beim Mirror Lake.

Der Mirror Lake ist eher kein Lake, oder zumindest ein sehr flacher Lake. Man kann an mehreren Stellen durch den See gehen und wird nur bis zu den Knien nass. Trotzdem ist das Wasser schön kühl, was am konstanten Wasserzufluss von weit oben liegt.

Am Ende, schon ganz schön geschlaucht, sind wir dann mit dem Shuttle wieder zurück zum Auto um den Weg zu unserer Lodge in Angriff zu nehmen. Beim Ausgang des Parks angekommen, habe ich versucht irgendwen zu finden um zu bezahlen (siehe oben), aber irgendwie war dort niemand, d.h. 30 $ gespart.

Bei der Lodge Rezeption angekommen hat uns Moni noch ein Upgrade von einem two bedroom Zimmer zu einer echten Lodge beschafft, ohne zusätzliche Kosten. Damit hatten wir dann eine echt coole Bude für die Nacht. Das Essen nahmen wir dann dort am Gelände im Restaurant ein.

Was wir uns jedenfalls für zu Hause vorgenommen haben sind Wanderungen zu machen und uns für spätere Nationalparkbesuche zu rüsten. Das Ziel wäre mal irgendwann so vorbereitet zu sein, in einem dieser Nationalparks eine Ein- oder Zweitageswanderung durchzustehen ohne zu sterben (weder an Erschöpfung noch an Wildtieren). Mal schauen…

Tag 19: Fiery routing Problems

Eigentlich lag unser Hotel perfekt fast direkt an der Route 1, die wir Richtung Norden fortsetzen wollten, der Start war trotz den 3 Navis die wir simultan verwendet haben etwas holprig, irgendwie konnte ich in der Früh mit nur einem Kaffee intus, keines richtig interpretieren, wir wollten nämlich nach 5 Minuten umdrehen weil wir vergessen haben die Keycards fürs Hotel-Zimmer abzugeben, bzw. überhaupt das Checkout durchzuführen.

Irgendwie zogen sich diverse Navi Fehlinterpretationen und Umwege/Umleitungen dann über den ganzen Tag, wir schlängelten uns aber trotzdem entlang der Route 1 nach Norden soweit es uns möglich war, leider ist das durchfahren bis Montery derzeit nicht möglich weil die Straße seit Monaten wegen eines Erdrutsches nicht befahrbar ist. Deshalb sind wir dann querfeldein Richtung Osten um an diesem Tag noch das einige Stunden entfernte Fresno zu erreichen, durch endlose Steppencanyons, an meilenlangen Wein, Äpfel und vom Auto aus nicht erkennbaren anderen Obstfeldern vorbei haben wir gegen 20h die West-Gates of Frenso wie ich sie ab jetzt nenne erreicht. Irgendwie waren die letzten 40 Minuten für mich als Fahrer wieder sehr aufregend, man muss zwar eigentlich nur mit 65MPH gerade aus fahren, aber alle paar Meilen kam eine Ampel auf ner Strasse die eigentlich ein Highway ist. Nachts bei einer geraden Strecke wo man Entfernungen also recht schwer schätzen kann immer wieder hoffen zu müssen dass die Ampel nicht auf Orange (grün-blinken gibt es hier – meist – nicht) schaltet ist durchaus adrenalinausschüttungsfördernd.

Nach dem Check-In im Hotel sind wir dann ins nahe gelegene Lime Lite, einem Restaurant das ausnahmsweise bis 0 Uhr Abendessen anbietet, auch diese Anfahrt war wieder mit ein paar Navi Schwierigkeiten verbunden, wir waren aber doch froh es gefunden zu haben (siehe Essensfotos).

Leider mussten wir kurz vor bzw. während dem Essen feststellen, dass eines der Feuer die im Yosemite tobt, unsere direkt Zufahrt versperrte, mit gemischten Gefühlen ob wir unsere Lodge bzw. den Yosemite am nächsten Tag überhaupt erreichen werden sind wir dann ins Bett gefallen.

Tag 18: Ein Stern der deinen …

Am Tag 18 haben wir ausnahmsweise etwas länger geschlafen vor allem weil Stefan und Hans-Peter den Abend zu vor etwas länger aus waren. Danach starteten wir aber nach einem kleinen Frühstück einem Strandspaziergang beginnend beim Santa Monica Pier. Leider hatten wir mit dem Wetter am Vormittag noch nicht allzu viel Glück, es war sehr nebelig und windig. Gegen Mittag verzog sich aber der Nebel und brachte die coole Aussicht auf den Strand und das Meer zum Vorschein.

Nach dem Strandspaziergang machten wir uns vom Hotel mit dem Auto auf den Weg ins Innere von LA, zum Hollywood Boulevard. Wir schlenderten, nach dem Kauf von Hard Rock Cafe Shirts, gemütlich den Walk of Fame entlang, wobei ich auf der Suche nach zwei speziellen Sternen war, und zwar dem von Jackie Chan und den von Bruce Lee. Wir ihr auf den Fotos erkennen könnt haben wir Sie gefunden 😀
@Ulrike an dieser Stelle: die zwei Fotos sind auch für dich *gg*

Nach dem die Temperaturen schon etwas grenzwertig waren, beschlossen wir Richtung Hotel zurückzufahren, dabei fuhren wir dann auch noch durch Beverly Hills und konnten die schönen Häuser die die Straßen säumen bestaunen.

Zurück beim Hotel machten wir uns auf die Suche nach einem leckeren Restaurant und landeten schlussendlich beim North Italia. Nach dem leckeren Essen gingen wir noch etwas in der Einkaufsmeile von Santa Monica herum bis wir uns dann um ca. 9:15 Uhr beim Arclight Kino den Film “Dunkirk” reingezogen haben.

Abgesehen davon das ich nicht verstehen kann wie der Film bei den Bewertungen gut abschneidet, mussten wir uns Taschentücher in die Ohren stecken um ohne Gehörschaden das Kino verlassen zu können, da leider die Lautstärke und der Bass wirklich extrem waren.

Nach diesem ohrenbetäubenden Kinobesuch gingen wir die wenigen Meter die das Kino von unserem Hotel entfernt war zurück, und vielen müde ins Bett.

Tag 17: Zu den Stars und Sternen

Am 17. Tag ging es von unserem Comfort Inn am Hotel Circle in San Diego Richtung Los Angeles. Vorher machten wir aber noch Halt am Ocean Beach, dem Hausstrand von San Diego. Nach einem schnellen Kaffee ging es dann aber gleich los, da wir doch ein paar Kilometer zum Runterspulen hatten.

Auf dem Weg nach Los Angeles haben wir versucht wieder per Internet ein Hotel zu finden. Nach einigem Suchen sind wir zum Entschluss gekommen, dass wir unsere Anforderungen etwas nach unten schrauben müssen, so reichte uns am Ende Nähe zum Strand und nicht eigener Strandzugang. Wir hatten dann ein paar Hotels in der näheren Auswahl, wobei die ersten in Long Beach, gleich unterhalb von LA lagen. Nachdem wir dort aber eher unfreundlich empfangen wurden und die Rates die sie uns angeboten haben, viel zu teuer waren, sind wir weiter nach Santa Monica.

Santa Monica ist eine Stadt westlich von LA, direkt an der Küste gelegen. Dort haben wir das Wyndham Hotel angesteuert, das eine Gehminute vom Santa Monica Pier entfernt liegt. Dort angekommen sind Stefan und ich mal rein und haben versucht den Preis auszuverhandeln. Am Ende war der Preis noch immer um einiges teurer als auf Hotels.com. Also dachten wir, machen wir es einfach unverschämt und laufen mit dem Laptop in der Hand nochmal rein und zeigen ihm das und siehe da, auf einmal konnte er den Preis machen. Offenbar muss man heutzutage so versuchen Hotelzimmer zu bekommen, einfach spontan hin fahren und darauf hoffen, ein gutes Angebot zu bekommen, funktioniert nicht mehr.

Nachdem die Hotelgeschichte erledigt war, ging es zum Griffith Observatory. Dort konnten wir die geniale Aussicht auf LA genießen und uns ein bisschen die Ausstellung über Sterne, Planeten und wie man sie findet ansehen. Das sind übrigens die Sterne von denen ich im Titel schreibe.

Wieder am Santa Monica Pier angelangt, stand noch Essen auf dem Programm. Weit sind wir bei unserer Suche nicht gekommen, wir haben direkt das nahegelegenste Restaurant genommen, das Del Frisco’s Grille. Es scheint, zumindest wenn man Google und Yelp trauen kann, hier im Umkreis sowieso keine schlechten Restaurants zu geben. Alles ist Minimum mit 4/5 bewertet.

Nach diesem ausgiebigen Mal gingen Stefan und ich noch auf der Suche nach einem weiteren Bier auf den Pier um festzustellen, dort wird offenbar kein Bier ausgeschenkt. Also wieder rein in die Stadt. Es hat nicht lange gedauert und wir haben eine coole Bar gefunden, The Craftsman Bar and Kitchen, mit Live Musik und einer netten Atmosphäre. Zwei Bier später war es die Beste Bar in der wir jemals waren und Stefan war kurz davor deren T-Shirt zu kaufen.

Damit ging der Abend zu Ende und wir sind müde ins Hotel gegangen und dann auch sehr schnell eingeschlafen.

Tag 16: Soak Zone

Gleich morgens sind wir vom Hotel Circle Richtung Seaport Village – San Diego gestartet, da wir schon vorab die ermäßigten online Tickets für die 90 Minuten Seal Tour gebucht hatten. Zufällig hatten wir so geparkt, dass das Brickyard Cafe direkt am Weg lag, natürlich wusste ich auch noch nach den vielen Jahren was ich mir dort mitnehme, einen Hammerhead, so wird ein Kaffee bezeichnet der aus einem Espresso und einem Aufguss aus Brühkaffee (statt heißem Wasser wie beim Americano besteht).
Durch die Kaffees recht munter  starteten wir unsere 90-Minütige Tour mit dem Amphibienfahrzeug entlang und im Pazifik.
Nach der beeindruckenden Fahrt auf der unter anderem Seals (siehe Fotos) sowie große Teile der Navy Einrichtungen zu sehen waren gings etwas abgekühlt durch den Fahrtwind, zurück ins dunstige San Diego, zum Parkplatz, nächstes Ziel, Seaworld.
Weder die Delphine noch die Orcas haben uns erwischt, wir haben uns meist knapp an der aber nicht in der Soak/Wet Zone aufgehalten, in der wie das Lied welches von den Animateuren vor den Shows gesungen wird, beschreibt dass eine 50:50 Chance besteht zu 100% nass zu werden.
Um auch noch die beeindruckende Abendbeleuchtung sowie einer der Lichter-Shows zu sehen sind wir bis es dunkel wurden in Seaworld verweilt und haben auch dort bei den diversen Möglichkeiten, nennen wir es mal Nahrung, aufgenommen. 🙂

 

 

 

Tag 15: Vegas San Diego

Am Tag 15 gings nach nem leicht überteuerten Starbucks im Hotel, von Vegas Richtung San Diego, also Richtung Süden.

Am Weg konnten wir von der Ferne auch noch einen Blick auf die beeindruckende Ivanpah Solar Power Facility erhaschen.

Nach der langen Fahrt und dem Buchen des Hotels machten wir kurz das Glasslamp Quarter unter anderem damit Moni das San Diego Hard Rock Cafe T-Shirt in ihre Sammlung aufnehmen konnte.

Fürs Dinner konnten wir das Ruth & Chris am Pazifik wieder finden, in dem wir bei USA2009 am ersten Abend dinnierten, es hat nichts an Charme und Service verloren, der Kellner konnte Hans-Peter und mich zu einem Tomahawk überreden, siehe Fotos.